Monate nach dem Europa-Release Amazon das Bot-Problem in Lost Ark noch nicht im Griff. Ein Spieler führt die Entwickler bereits mit über 100 Bots vor.
Lost Ark
Ein Screenshot aus Lost Ark. - Amazon Games

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit vier Monaten ist Lost Ark auch in Europa spielbar, nicht aber ohne seine Probleme.
  • Der Titel von Amazon wird seit hiesigem Release geradezu von Bots überrannt.
  • Ein Spieler demonstriert eindrücklich, wie sehr Amazon das Problem nicht im Griff hat.

Nach langem Warten war es vergangenen Februar endlich so weit und Lost Ark startete auch hier in Europa. Bereits zum Release war der Titel jedoch von Serverproblemen und Bot-Fluten geplagt. Auf beiden Fronten hat Entwickler Amazon seither Besserung versprochen. Gerade bei den Bot-Angriffen scheint das Problem jedoch weiterzubestehen.

Spieler zockt Lost Ark mit über 100 Bots

Auf Reddit zeigt der Nutzer «OutTheory» ein Video, in dem er seine ganz eigene Bot-Farm demonstriert. Über 100 Bots sind hier im Betrieb und farmen mittlerweile im Endgame haufenweise Gold. Dieses wird dann an reale Spieler für echtes Geld verkauft, sogenanntes Real Money Trading, kurz RMT.

Amazon ist derweil damit beschäftigt, die IP-Adressen der Bots und auch der Spielenden, welche mit diesen interagieren, zu bannen. Dies ist jedoch für die Bot-Farmen kein grosses Problem, da sie via VPN schlicht ihre IP verschlüsseln, so «MeinMMO».

Auch die Fans in den Kommentaren des Videos zeigen sich nicht sonderlich optimistisch. Es wird befürchtet, dass Amazon den Kampf schon aufgegeben hat und das Spiel einfach links liegen lässt. Zudem scheinen noch bis heute viele Spielerinnen und Spieler Probleme zu haben, sich überhaupt einzuloggen.

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