Bei Blizzard Entertainment weht mit J. Allen Brack ein neuer Wind. Doch Altbewährtes soll bleiben.
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Eine Werbeanzeige von Blizzard Entertainment. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Blizzard Entertainment hat seit 2018 einen neuen Präsidenten.
  • J. Allen Brack über die Zukunft des Videospielunternehmens.

Bei Blizzard Entertainment ist seit Längerem ein neuer Wind zu spüren. Nachdem Rücktritt von Gründungsmitglied Mike Morhaime, läutet der neue Präsident J. Allen Brack eine neue Ära ein.

Für Brack sei der Wechsel in die Führungsposition eine Herausforderung. «Es ist nicht einfach, all' seine Kinder gleich zu lieben», so Brack in einem Interview mit dem «gameinformer». Zuvor lag sein Fokus nur auf World of Warcraft, nun muss er sich um alle Spiele kümmern.

Was ihn aber dazu motiviert, jeden Tag aufzustehen, ist sein Team. Denn es arbeite momentan so vielen Spielen wie noch nie zuvor und das sei aufregend.

Blizzard Entertainment im Spagat

Auf die Frage hin, wie sich das Unternehmen entwickeln wird, gibt Brack erstmal Entwarnung. Auch wenn Blizzard Entertainment stärker auf mobile Online-Games setze, bleibe der Entwickler dem PC treu. «Wir sind stark verwurzelt mit den aktuellen Konsolen. Aber wir waren schon immer primär PC-Entwickler und das wird auch so bleiben», sagt Brack.

Sie werden schauen, welche Spiele für welche Plattform geeignet sind. Als Beispiele dafür nennt er Overwatch oder Diablo Switch. Brack glaubt einfach, dass sein Unternehmen etwas authentisches und cooles zu den mobilen Plattformen beitragen kann.

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