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Wörter mit schönem Klang lassen sich laut Studie besser merken

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Bern,

Eine neue Studie aus Wien zeigt: Klingt ein Wort schön, können wir es uns besser merken.

«Clisious», «smanious» oder «drikious» - englisch klingende Wörter ohne Bedeutung. Eine Studie findet mit deren Hilfe einen Zusammenhang zwischen Wohlklang und Merkerfolg. (Symbolbild)
«Clisious», «smanious» oder «drikious» - englisch klingende Wörter ohne Bedeutung. Eine Studie findet mit deren Hilfe einen Zusammenhang zwischen Wohlklang und Merkerfolg. (Symbolbild) - sda - Keystone/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW

Wörter mit einem schönen Klang lassen sich laut einer Studie besser merken. Wissenschaftler der Universität Wien legten rund 100 englischsprachigen Test-Teilnehmern Kunstworte wie «clisious», «smanious» oder «drikious» vor.

Sie wollten prüfen, wie allein die Laute, unabhängig von der Bedeutung, unsere Wahrnehmung beeinflussen. Ausserdem wurde untersucht, ob sich die Schönheit der Laute auch auf die Lernbarkeit von Wörtern auswirkt.

So funktioniert die Studie

Dazu sollten die 100 englischsprachigen Teilnehmer verschiedene Pseudo-Wörter sichten, die basierend auf früheren Beschreibungen als «schön», «neutral» oder «nicht schön» gestaltet worden waren.

Zunächst sollten sie die Wörter lernen und sich merken, später sollten sie sie wiedergeben und letztlich auch bewerten, wie schön sie die Wörter fanden.

«Wir fanden heraus, dass jene Wörter, die sich die Teilnehmenden am besten merkten, von ihnen auch als am schönsten wahrgenommen wurden», sagte Studienleiterin Theresa Matzinger. Die Ergebnisse deuten auf einen engen Zusammenhang zwischen klanglicher Schönheit und Merkbarkeit hin.

«Ob wir uns Dinge besser merken, weil wir sie schön finden oder sie schön finden, weil wir sie uns besser merken können, bleibt jedoch noch offen», so die Anglistin über die in der Fachzeitschrift «PLOS One» veröffentlichte Studie.

Die Auswirkung der Erkenntniss

Der Zusammenhang zwischen ästhetischer Wahrnehmung und Lernbarkeit von Sprache könnte Auswirkungen auf das Lernen von Fremdsprachen, auf Marketingstrategien und auf den Sprachwandel über Generationen hinweg haben.

«Vielleicht bleiben bestimmte Lautmuster in Sprachen bestehen, weil sie schön klingen, während andere verschwinden, weil wir sie weniger ansprechend finden», sagt Matzinger.

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Kommentare

User #4130 (nicht angemeldet)

Tja, das ist so. Und die Wissenschaft über "schlecht klingende Folge von Lauten/Missklang" heisst Kakophonie. Passt doch. 😄

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