Im Herbst und Winter nehmen viele Leute Vitamin D als Nahrungsergänzung zu sich. Eine Überdosierung kann jedoch schädlich für die künstliche Zufuhr sein.
Vitamin D
Damit der Körper Vitamin D produzieren kann, braucht es Sonnenlicht. - gettyImages

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin-D-Mangel kommt gelegentlich im Winter vor.
  • Mit Nahrungsmittelergänzungsmittel dagegen vorzugehen, sollte man aber aufpassen.
  • Der Körper legt einen eigenen Speicher an Vitamin D für den Winter an.

Vitamin D wird oft auch als «Sonnenvitamin» bezeichnet. Der menschliche Körper nimmt das Vitamin über das Sonnenlicht auf. Bei manchen Menschen kann es in den Wintermonaten zu einem Vitamin-D-Mangel kommen.

Man kann dem aber entgegenwirken, indem man Nahrungsmittelergänzungsmittel zu sich nimmt. Dies schreibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) auf ihrer Webseite.

Die Frage stellt sich, kann diese künstliche Zufuhr der Gesundheit schaden? Die Antwort ist Ja. Eine Überdosierung durch Vitamin-D-Präparaten kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen.

Eine Überdosis von Vitamin D ist lebensgefährlich

Die Folgen sind ein zu hoher Kalziumspiegel, der zu akuten Übelkeit und Erbrechen führen kann. Im allerschlimmsten Fall kommt es zu schweren Schäden der Niere, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und schliesslich zum Tod.

Erschreckend dabei ist, dass eine Überdosierung schnell mal erfolgen kann, wie die DGE erklärt. Der Körper kann von der Natur aus einen Speicher an Vitamin D für den Winter anlegen.

Fachleute raten daher möglichst keine Eingriffe in den körpereigenen Vitamin-D-Haushalt zu machen. Die Reserven reichen oft bis ins Frühjahr und ab dann scheint die Sonne normalerweise wieder länger.

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