Todesgefahr Hund: Halten sie ihn von diesen Insekten fern

    Juli Rutsch
    Juli Rutsch

    Obwalden,

    Die giftigen Haare der Eichenprozessionsspinner stellen eine ernsthafte Gefahr für Vierbeiner dar. Vorsicht ist beim Gassigehen enorm wichtig für den Hund.

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    Der Kontakt mit den Haaren des Eichenprozessionsspinners kann tödlich enden für den Hund. - Depositphotos

    Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde extrem gefährlich. Ihre Brennhaare enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Berührung schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann.

    Besonders betroffen sind empfindliche Stellen wie Nase, Maul und Pfoten beim Hund.

    Jahrelange Gefahr

    Die Gefahr ist besonders hoch in warmen, trockenen Regionen, wo die Raupen bevorzugt Eichen und Hainbuchen besiedeln. Die giftigen Haare können durch Wind verbreitet werden und jahrelang aktiv bleiben.

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    Die Haare der Raupe des Eichenprozessionsspinners können nicht nur für den Menschen gefährlich enden, sondern auch für den Hund. - dpa

    Hunde sind durch Schnuppern und Ablecken besonders gefährdet, da sie die Haare leicht aufnehmen können. «VIER PFOTEN» warnt, dass die Haare bei Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut schwere Entzündungen und allergische Reaktionen auslösen können.

    Symptome und Folgen für den Hund

    Hunde zeigen nach Kontakt mit den Brennhaaren oft Symptome wie Schwellungen im Kopfbereich, Bindehautentzündungen oder Verätzungen im Maul. In schweren Fällen sterben Gewebeteile ab, was lebensbedrohlich sein kann.

    Laut «AniCura» können eingeatmete Haare zudem Atemwegsprobleme bis hin zu Bronchitis oder Asthma auslösen. Die Symptome beginnen häufig mit Juckreiz und Rötungen an der Haut oder Schleimhaut.

    Hast du Sorge um deinen Hund?

    Werden die Haare verschluckt, drohen massive Verletzungen der Zunge und des Rachens. «PETA» betont, dass bei Verdacht auf Kontakt sofort tierärztliche Hilfe notwendig ist.

    Gefahrenzonen meiden

    Die Raupen sind vor allem im Frühjahr und Sommer aktiv, wobei die grösste Gefahr von Mai bis Juli besteht. Befallsgebiete sollten unbedingt gemieden werden.

    Warnschilder weisen oft auf befallene Bäume hin. «edogs» empfiehlt, Hunde in solchen Gebieten an der Leine zu führen und gegebenenfalls mit einem Maulkorb zu sichern.

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    In besonders gefährlichen Gebieten sollte der Hund an der Leine laufen. - Depositphotos

    Auch im Herbst und Winter bergen alte Nester Risiken, da die giftigen Haare weiterhin gefährlich bleiben. Laut «Tierschutzliga Stiftung» können diese durch Wind verbreitet werden und so auch ausserhalb der ursprünglichen Befallsgebiete eine Bedrohung darstellen.

    Prävention schützt Leben

    Um den Hund zu schützen, sollten befallene Gebiete gemieden und er stets beaufsichtigt werden. Bei Spaziergängen in Risikozonen ist es ratsam, den Hund an der Leine zu führen, um Kontakt zu verhindern.

    «HUNTER Magazin» rät zudem, sich über lokale Hinweise zu informieren und Warnschilder ernst zu nehmen. Falls der Hund dennoch Kontakt hatte, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

    Eine schnelle Behandlung kann schlimmere Folgen verhindern. Laut «Gesundheitszentrum für Kleintiere Lüdinghausen» wird das Maul des Hundes gereinigt und bei Bedarf Medikamente gegen allergische Reaktionen verabreicht.

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    Kommentare

    User #2028 (nicht angemeldet)

    Ich habe mein Jagthund immer an der Leine , wenn ich in der Nähe vom Bundeshaus Bern vorbei laufe ! 🦟🪳🦗🐜

    User #4381 (nicht angemeldet)

    In Spanien wollte ich mit einem Stock ein Nest herunterholen. Plötzlich sah ich im hellen Sonnenstrahl Kristalle auf mich zufliegen. Sofort hielt ich instinktiv den Arm vor meine Augen. - Die Haut auf dem Arm war verbrannt und ich habe heute noch juckende Verwachsungen. Damals der Apotheker: "Hätten Sie nicht sofort reagiert, wären sie heute blind."

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