Sichelzellkrankheit: EMA leitet Prüfungsprozess für neues Mittel ein

Anna Baumert
Anna Baumert

USA,

Global Blood Therapeutics hat ein Mittel zur Behandlung der Sichelzellkrankheit entwickelt. Der Antrag auf Marktzulassung wurde durch die EMA genehmigt.

sichelzellkrankheit
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) mit Sitz in Amsterdam. - ANP/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund 52'000 Menschen in der Europäischen Union leiden an der Sichelzellkrankheit.
  • Die EMA hat nun den Marktzulassungsantrag eines Mittels genehmigt.
  • Dieses wurde von Global Blood Therapeutics entwickelt.

In Europa leiden der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zufolge rund 52'000 Menschen an der Sichelzellkrankheit. Dies ist eine Erkrankung der roten Blutkörperchen, welche vererbt wird.

Global Blood Therapeutics (GBT) hat diesbezüglich ein Arzneimittel entwickelt, wie das Portal «Finanzen.ch» berichtet. Dieses soll dazu eingesetzt werden, eine Form der Blutarmut – die hämolytische Anämie – zu behandeln. Sollte das Mittel zugelassen werden, könnte es zur Behandlung von Sichelzellkrankheit-Patienten ab zwölf Jahren eingesetzt werden.

Nun hat GBT verkündet, dass die EMA den Antrag auf Marktzulassung des Mittels mit dem Namen Oxbryta genehmigt hat.

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