OpenAI veröffentlicht Probleme seiner Künstlichen Intelligenz

Keystone-SDA
Keystone-SDA, Aaron Studer

USA,

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat neue Zwischenfälle seiner KI öffentlich gemacht. Diese habe sich «unerwartet oder besorgniserregend» verhalten.

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Die Hacking-Attacke durch KI-Software von OpenAI verstärkte zuletzt die Ängste vor der Technologie. Jetzt gibt der ChatGPT-Entwickler neue Probleme bekannt. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein KI-Modell fälschte Daten und versuchte, die Täuschung zu verbergen.
  • OpenAI will Zwischenfälle nach einem KI-Ausbruch künftig transparenter melden.
  • OpenAI-Chef Sam Altman unterstützt Vorschläge für eine abgebremste Entwicklung der KI.

Neue Kritik an KI: Es geht um das Verhalten von Künstlicher Intelligenz in Testsituationen. Laut OpenAI nimmt diese teils erheblichen Aufwand in Kauf, um zu schummeln.

So versuchte ein Modell, selbst erstellte Dateien ins Internet hochzuladen – nur um sie später als Quellen für Antworten anzugeben.

In einem weiteren Fall erfand die KI schlicht angefragte Daten, weil sie die gesuchten Informationen nicht finden konnte. Zunächst versuchte sie sogar, dieses Vorgehen zu verschleiern.

KI macht sich eigene Regeln

OpenAI entdeckte zudem auffällige Selbstanweisungen der KI. In einem Fall empfahl sich das Modell, frei von «Rollen und Identitäten» zu agieren, die andere Chatbots einschränken. Auch das Verhältnis zum Nutzer solle auf Augenhöhe stattfinden.

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Wie selbständig ist KI? - keystone

Das bedeutet: Die KI hat sich selbst «Notizen» gemacht und wollte sich nicht an Vorgaben halten, die Chatbots normalerweise einschränken.

Laut OpenAI hatte dies jedoch keine spürbaren Auswirkungen auf das Verhalten des Modells.

Mehr Transparenz nach Hacking-Attacke

Die Veröffentlichung ist Teil eines neuen Verfahrens von OpenAI, solche Probleme offener zu kommunizieren. Dabei geht es vor allem um Fälle, in denen das Vorgehen der KI von den Interessen der menschlichen Benutzer abweicht.

Braucht KI-Entwicklung staatliche Regulierung?

Der ChatGPT-Entwickler hatte mehr Transparenz nach der aufsehenerregenden Hacking-Attacke versprochen, bei der seine Software eigenständig aus einer abgesicherten Umgebung ausbrach. Um auf eigene Faust in Systeme der KI-Firma «Huggingface» einzudringen.

Der Grund war lediglich, dass sie dort Antworten auf die ihr gestellte Testaufgabe vermutete. Für die Attacke nutzten die KI-Agenten unter anderem Software-Schwachstellen aus – und sprachen sich zudem untereinander ab.

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OpenAI-Chef Sam Altman unterstützt Vorschläge für eine abgebremste Entwicklung der KI. - keystone

Der Hacking-Angriff und andere Zwischenfälle verstärkten in den vergangenen Wochen die Sorge, dass KI der menschlichen Kontrolle entgleiten könnte.

Auch OpenAI-Chef Sam Altman unterstützte zuletzt Vorschläge für eine abgebremste Entwicklung der Technologie und mehr Regulierung.

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Kommentare

User #2612 (nicht angemeldet)

❤️ Die Geister die ich rief, werde ich nicht mehr los. Ich benutze KI nicht und werde die auch nicht benutzen. Mir ist egsl, was andere über mich denken.🤭

User #5050 (nicht angemeldet)

Der Bericht sollte PFLICHTLEKTÜRE für jeden Politiker sein. Da läuft es einem kalt den Rücken runter…..

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