New-Glenn-Rakete von Blue Origin verfehlt Zielorbit
Die von Jeff Bezos gegründete Raumfahrtfirma Blue Origin hat mit ihrer Rakete «New Glenn» einen Satelliten in die falsche Umlaufbahn gebracht.

Bei einem Start der New-Glenn-Rakete von Blue Origin ist es zu einer Abweichung im Flugverlauf gekommen. Ein Satellit wurde nach Angaben von dem «SRF» nicht in die vorgesehene Umlaufbahn gebracht.
Laut dem «Deutschlandfunk» werten Fachleute derzeit Telemetriedaten aus, um die Ursache zu klären.
Nach Angaben von «Focus» erreichte der Satellit seine geplante Position im Orbit nicht.
Störung im Missionsablauf
Das «SRF» berichtet, dass der Fokus der Untersuchung auf dem Trennmechanismus der Raketenstufen liegt. Diese Phase gilt als entscheidend für die exakte Platzierung von Satelliten im All.
Laut dem «Deutschlandfunk» werden insbesondere die letzten Sekunden des Fluges analysiert. Dabei prüfen die Teams Abweichungen in der berechneten Flugbahn der Rakete.
Die Nutzung des Satelliten durch die falsche Umlaufbahn eingeschränkt, schreibt «Focus». Geplante wissenschaftliche Anwendungen können dadurch nur teilweise umgesetzt werden.
Analyse der Bezos-Rakete: Ursache weiter unklar
Dem «SRF» zufolge wird auch die Kommunikation zwischen Rakete und Bodenstation überprüft.

Die Auswertung soll mögliche technische Ursachen der Abweichung eingrenzen.
Nach Angaben von «Deutschlandfunk» laufen die Untersuchungen weiterhin parallel in mehreren Teams. Eine abschliessende Bewertung der Mission steht derzeit noch aus.












