ETH Zürich

    Neuer Chip der ETH Zürich soll im Kampf gegen Deepfakes helfen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Forschende der ETH Zürich haben eine neue Technologie gegen Deepfakes entwickelt. Ein Chip signiert Bilder und Töne direkt bei der Aufnahme mit einer Art digitalen Unterschrift. Dies soll es ermöglichen, die Echtheit von Inhalten jederzeit zu überprüfen.

    Ein erster Prototyp des Chips existiert bereits.
    Ein erster Prototyp des Chips existiert bereits. - ETH Zürich/Caroline Arndt Foppa

    Die Technologie lasse sich grundsätzlich in jede Art von Sensor oder Kamera integrieren, teilte die ETH Zürich am Dienstag mit. Daten, Bilder oder Audiosignale würden damit direkt bei der Entstehung in einem Sensorchip kryptografisch signiert. Dank dieser Signatur liesse sich nachweisen, dass die Daten tatsächlich von einer Kamera oder einem Aufnahmegerät stammen, wann sie aufgenommen wurden und dass keine Manipulationen vorgenommen wurden.

    Um die Daten zu manipulieren, sei ein physischer Angriff auf den Chip notwendig. Dieser technische Aufwand wäre so hoch, dass eine massenhafte Herstellung manipulierter Inhalte praktisch unmöglich werde, erklärte der Mitentwickler Fernando Cardes in der Mitteilung.

    Einen Prototyp haben die Forschenden bereits gebaut. Dieser demonstriere zwar die Machbarkeit, für einen kommerziellen Einsatz seien aber weitere Schritte nötig, so die ETH.

    Einen Patentantrag hätten sie bereits eingereicht. Nun untersuchen sie, wie die Integration für Kamerahersteller vereinfacht werden kann.

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    Kommentare

    User #1455 (nicht angemeldet)

    Ach, und das macht der ganz alleine, so richtig ohne Software und alles. Also bitte !

    User #1552 (nicht angemeldet)

    ist schn aber bringt wenig wenn social media fie bilder sowieso selber nochmal optimiert und alle infos löscht

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