Forschende haben eine Plattform aufgebaut, die sensible Gesundheitsdaten für die Forschung zur Verfügung stellt. Zunutze machen sich dies über 60 Projekte.
Gesundheit
Eine neue Plattform stellt Forschenden sensible Gesundheitsdaten zur Verfügung. (Symbolbild) - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz wurde eine neue IT-Infrastruktur mit sensiblen Gesundheitsdaten erstellt.
  • Die Plattform soll Forschende bei der Arbeit unterstützen.
  • Sie wird bereits für mehrere Projekte im In- und Ausland genutzt.

Das Schweizerische Institut für Bioinformatik (SIB) hat gemeinsam mit der ETH Zürich und der Universität Basel eine IT-Infrastruktur aufgebaut, um sensible Gesundheitsdaten sicher für die Forschung zur Verfügung zu stellen. Zunutze machen sich dies bereits über 60 nationale und internationale Forschungsprojekte. Das teilte das SIB am Montag mit.

Demnach habe eine 2017 vom Bundesrat lancierte Initiative die Grundlage für die Secure-Computing BioMedIT-Netzwerk genannte Infrastruktur geschaffen. Die Initiative sah vor, eine sichere, ethische und gesetzeskonforme Forschung mit grossen Mengen interoperabler Gesundheitsdaten zu ermöglichen.

«Das Netzwerk bietet Forschenden in der ganzen Schweiz die Möglichkeit, Datensätze gemeinsam zu bearbeiten, ohne die Privatsphäre der Patientinnen und Patienten aufs Spiel zu setzen», liess sich Katrin Crameri, Direktorin der SIB-Gruppe Personalisierte Gesundheitsinformatik in Basel und Leiterin des BioMedIT-Netzwerks, in der Mitteilung zitieren.

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