Laut Esa wird wohl ein Deutscher auf den Mond fliegen
Die europäische Raumfahrtagentur Esa ist zuversichtlich, dass ein deutscher Astronaut im Rahmen des «Artemis»-Programms zum Mond fliegen wird. Für 2028 seien gleich zwei Mond-Missionen geplant – und für «Artemis 4» oder «Artemis 5» sei ein deutscher Astronaut vorgesehen, teilte die Esa mit.

Die Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Wer in diesem Fall von den beiden deutschen Raumfahrern Matthias Maurer und Alexander Gerst mitfliegen dürfe, stehe noch nicht fest.
Am Dienstag hatte die US-Raumfahrtagentur bekanntgegeben, dass an der nächsten, für 2027 geplanten Mission «Artemis 3» der Italiener Luca Parmitano als europäischer Raumfahrer teilnimmt. Diese Mission fliegt aber nicht zum Erdtrabanten, sondern bleibt in der Erdumlaufbahn und soll Andockmanöver mit Mondlandefähren erproben.
Esa-Chef Josef Aschbacher hatte am Rande der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (Ila) erklärt, er werde darüber entscheiden, welcher Astronaut an «Artemis 4» und «Artemis 5» teilnehme. Der Flug zum Mond sei natürlich der wirklich interessante Flug. Dazu sei die Esa momentan in sehr guter Diskussion mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa.
Anders als der neue Schweizer Astronaut Marco Sieber sind sowohl Gerst als auch Maurer erfahrene Astronauten. Gerst flog 2014 und 2018 zur Internationalen Raumstation ISS, Maurer 2021. Sieber war bisher noch nie im All. Wann es soweit sein wird, ist bisher nicht bekannt.














