Mond

Letzte Nacht gabs ein Spektakel am Nachthimmel

Stephan Felder
Stephan Felder

Zürich,

Mond, Venus und Jupiter sorgten am Abendhimmel für ein selten schönes Schauspiel. Auch Merkur war mit etwas Glück am Horizont zu erkennen.

Mond Venus
Über dem sichelförmigen Mond war am Mittwochabend die Venus gut zu erkennen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der zunehmende Mond stand gestern Abend nahe bei Venus und Jupiter.
  • Mit guten Sichtbedingungen war auch Merkur als vierter Planet im Himmelsbild zu entdecken.
  • Im Osten zeigen sich derzeit Mars und Saturn vor Sonnenaufgang über dem Horizont.

Wer am Mittwochabend Richtung Westen blickte, konnte ein eindrückliches Himmelsschauspiel beobachten.

Der zunehmende Mond gesellte sich zu Venus und Jupiter. Er bildete mit den beiden hellen Planeten eine auffällige Konstellation über dem Horizont.

mond venus
Spektakuläre Aufnahmen: Der Mond und die Venus ganz nah. - Screenshot X

Jupiter, der grösste Planet unseres Sonnensystems, leuchtete rechts neben der Venus. Bereits mit einfachen Teleskopen lassen sich seine markanten Wolkenbänder erkennen.

Venus
Der Jupiter wird von markenten Wolkenbändern umringt. - keystone

Mit leistungsstärkeren Geräten wird sogar der Grosse Rote Fleck sichtbar – der grösste und langlebigste Wirbelsturm im Sonnensystem.

Links davon strahlte die Venus, die seit Wochen als Abendstern am Himmel steht. In den vergangenen Tagen rückte zudem der zunehmende Mond in ihre Nähe und machte das Trio besonders auffällig.

Auch Merkur liess sich mit Glück erkennen

Mit etwas Glück liess sich noch ein vierter Planet entdecken. Rechts unterhalb von Mond, Venus und Jupiter stand Merkur knapp über dem Horizont.

Der sonnennächste Planet benötigt nur 88 Tage für einen Umlauf um die Sonne. Er ist zugleich der kleinste Planet des Sonnensystems.

Obwohl Merkur wegen seiner dunklen Oberfläche nur wenig Sonnenlicht reflektiert, erscheint er von der Erde aus überraschend hell. Verantwortlich dafür ist seine Nähe zur Sonne.

Mehr über den Planeten soll die europäisch-japanische Raumsonde BepiColombo liefern. Sie soll im November 2026 in eine Umlaufbahn um Merkur einschwenken und dessen Oberfläche sowie Magnetfeld genauer untersuchen.

Schaust du gerne in den Nachthimmel?

Während sich die Planeten am Abendhimmel langsam verabschieden, lohnt sich derzeit auch ein Blick in den Osten. Dort stehen vor Sonnenaufgang Mars und Saturn tief über dem Horizont.

Der abnehmende Mond zieht in diesen Tagen an den beiden Planeten vorbei und sorgt auch am Morgenhimmel für attraktive Beobachtungen.

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Kommentare

User #706 (nicht angemeldet)

Und was war vor vorgestern? Das könnte man ja auch jetzt erst posten

User #1196 (nicht angemeldet)

Habe mich gestern gefragt, was dieser Punkt über dem Mond sein könnte. Jetzt weiss ich es.

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