Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Hitzewellen und Waldbrände erschweren nach einem Bericht der Weltwetterorganisation (WMO) den Kampf um saubere Luft – auch in Europa.

    Toxischer Rauch, steigende Ozonwerte: Hitzewellen und Brände sind ein Problem für die Luftqualität - auch fern der Brandherde. (Symbolbild)
    Toxischer Rauch, steigende Ozonwerte: Hitzewellen und Brände sind ein Problem für die Luftqualität - auch fern der Brandherde. (Symbolbild) - Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

    Steigende Temperaturen begünstigten nicht nur extreme Brände, deren toxischer Rauch besonders belastende Feinpartikel enthält, heisst es darin. Sie förderten auch die Bildung von bodennahem Ozon – einem Reizgas, das Atemwege, Landwirtschaft und Ökosysteme schädigt.

    Die WMO veröffentlichte ihren jährlichen Bericht zu Klima und Luftqualität zum internationalen Tag der sauberen Luft (7. September).

    Zahl extremer Brandereignisse verdreifacht

    Zwar hätten strengere Regeln in Europa und Nordamerika Emissionen aus Industrie und Verkehr in den vergangenen Jahren gesenkt. Gleichzeitig nehme jedoch die Belastung durch Feinstaub (PM2,5) zu, der bei Bränden entsteht.

    Die WMO zitiert eine Studie, wonach sich die Zahl extremer Brandereignisse weltweit seit den 1990er Jahren verdreifacht hat. Das habe nach Schätzungen zwischen 2010 und 2018 zu fast 100'000 zusätzlichen Todesfällen beigetragen.

    Die winzigen Partikel können tief in die Lunge und den Blutkreislauf gelangen. Dadurch steigt unter anderem das Risiko für Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfälle und Lungenembolien.

    Das Ozon-Problem

    Hinzu kommt Ozon: Hohe Temperaturen, stabile Wetterlagen und intensive Sonneneinstrahlung – typische Bedingungen während Hitzewellen – lassen die Ozonwerte am Boden ansteigen. Langfristige Ozonbelastung wird mit einer höheren Sterblichkeit vor allem durch Atemwegserkrankungen in Verbindung gebracht. Auch die erhöhte Belastung durch Ozonverschmutzung könnte zu Zehntausenden zusätzlichen vorzeitigen Todesfällen führen

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    Kommentare

    User #6865 (nicht angemeldet)

    Ach ja...; dann haben wir gerade nochmal Glück gehabt, dass zudem nicht auch noch der Mayon, Merapi & der Ejajökull ausgebrochen sind & der Ätna letztens, nur moderat... !

    User #1197 (nicht angemeldet)

    Und ich dachte, das Feuerwerksverbot am Nationalfeiertag würde die Welt retten.🎆

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