Gehirn im Wandel: Smartphones verändern unsere Denkstrukturen

Gerrit Fredrich
Gerrit Fredrich

Deutschland,

Das menschliche Gehirn steht im Fokus: Smartphones haben gravierende Auswirkungen auf Struktur, Funktion und Entwicklung – mit Folgen für alle Generationen.

Kleinkind mit Handy
Smartphones sind ständige Begleiter im Alltag. (Symbolbild) - unsplash

Smartphones sind ständige Begleiter im Alltag. Sie verändern nicht nur unser Kommunikationsverhalten, sondern auch die Verschaltung im Gehirn, wie «Geo» berichtet.

Bist du oft am Smartphone?

Hirnforscher Martin Korte erklärt, dass sich Synapsen und Verarbeitungswege durch die Nutzung digitaler Geräte messbar verändern. Besonders das Multitasking mit dem Handy verschlechtert Konzentration und Gedächtnis.

Smartphones und das Gehirn: Graue Substanz und kognitive Leistung

Studien zeigen, dass übermässige Smartphone-Nutzung die graue Substanz in Hirnregionen reduziert, die für Entscheidungsfindung und Impulskontrolle zuständig sind.

Diese Veränderungen ähneln Mustern, wie sie bei Substanzabhängigkeit auftreten, so das Forscherteam um Michoel Moshel laut «imabe».

Frau und Mann mit Smartphone
Die Nutzung von Smartphones durch Eltern wirkt sich nachweislich negativ auf die kognitive und emotionale Entwicklung ihrer Kinder aus. (Archivbild) - depositphotos

Schon die blosse Anwesenheit eines Smartphones verringert die Aufmerksamkeitsleistung, wie Forscher der Universität Paderborn zeigen. Menschen arbeiten langsamer, machen mehr Fehler und können Gelerntes schlechter abrufen, berichtet «Geo».

Häufiges Multitasking mit dem Handy führt zu einem schlechteren Gedächtnis. Zeiten des Tagträumens und kreativen Nachdenkens gehen verloren, was die Kreativität mindern kann.

Auswirkungen auf Kinder und Familien

Die Nutzung von Smartphones durch Eltern wirkt sich nachweislich negativ auf die kognitive und emotionale Entwicklung ihrer Kinder aus. Kinder zeigen häufiger Verhaltensauffälligkeiten und geringere soziale Fähigkeiten, wie eine Studie der University of Wollongong laut «Tagesschau» belegt.

Gerade in den ersten Lebensjahren sind direkte Interaktionen für die Entwicklung des Gehirns entscheidend. Digitale Ablenkung kann diese wichtigen Prozesse stören und langfristige Folgen haben.

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Kommentare

User #4128 (nicht angemeldet)

Dass stimmt das finde ich auch mir ist auch aufgefallen was ich damals vor vielen Jahren gemacht habe in der ersten Klasse oder grundsätzlich in der Schule wie heute denke ich mir auch manchmal was lernen die heute das ist zu einfach!!!

User #3482 (nicht angemeldet)

Prrrrrr Tägggggg, he,he.

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