Delfinen-Gehirne weisen Alzheimer-Anzeichen auf

    Kaltrina Iljazi
    Kaltrina Iljazi

    Grossbritannien,

    Untersuchte Gehirne von gestrandeten Delfinen konnten Anzeichen der menschlichen Alzheimererkrankung aufweisen.

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    Bei einigen Tiergruppen wie Wölfen, Primaten und Delfinen spielen auch die erwachsenen Gruppenmitglieder noch oft. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA/Fondazione Cetacei Oltremare / HANDOUT

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Gehirne von gestrandeten Delfinen wurden untersucht.
    • Diese weisen Anzeichen von Alzheimer auf.

    An der Küste Grossbritanniens stranden Delfine, allein oder in Gruppen, aus unerklärlichen Gründen.

    Nun wurden die Gehirne der gestrandeten Tiere untersucht: diese weisen Anzeichen der Alzheimererkrankung auf. Somit könnte erklärt werden, wieso Delfine oftmals in Gruppen stranden. Wie «European Journal» berichtet, bestätigt es auch die Theorie, dass sie wegen des Zusammenhalts einem verwirrten Anführer folgen.

    Laut der Universität Glasgow kann jedoch nicht bestätigt werden, ob die Tiere unter denselben kognitiven Defiziten wie Menschen gelitten haben. «Obwohl es zum jetzigen Zeitpunkt verlockend ist, darüber zu spekulieren, müssen weitere Forschungsarbeiten durchgeführt werden. Um besser zu verstehen, was mit diesen Tieren geschieht». Das sagte Mark Dagleish, Leiter der Untersuchung.

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