Besucher des Zoos in Gelsenkirchen (D) können sich von den drei Löwen-Drillingen verzücken lassen. Namen haben die drolligen Mädchen auch schon.
Goldig: Jamila, Kumani und Malaika (Archivbild). Foto: Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen/dpa
Goldig: Jamila, Kumani und Malaika (Archivbild). Foto: Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Zoo in Gelsenkirchen gab bekannt, dass es sich bei den Löwenbabys um Mädchen handelt.
  • Die Drillinge sind vor fünf Wochen zur Welt gekommen und können nun besucht werden.

Künftig können sich die Besucher des Zoos im deutschen Gelsenkirchen von den drei Löwen-Drillingen verzücken lassen. Gut fünf Wochen nach der Geburt hat der Zoo in Gelsenkirchen das Geheimnis um das Geschlecht und die Namen gelüftet: Die drolligen Kleinen sind Mädchen und haben sogar schon Namen. Sie heissen Jamila, Kumani und Malaika.

Namen Löwenbabys
Karin Welge, Oberbürgermeisterin von Gelsenkirchen, hat das Geheimnis um die Namen der Löwenbabys gelüftet. - Instagram

Stolz präsentierte die Zoom Erlebniswelt am Montagmorgen das Trio der noch tapsigen Mini-Raubkatzen erstmals der Öffentlichkeit. Und schon kurz nachdem sich der Vorhang vor einer Glasscheibe um 9.10 Uhr gesenkt hatte und der Blick auf Löwen-Mutter Fiona mit ihren drei munteren Mädchen frei wurde, war klar: Die süssen Drillinge haben Star-Potenzial. Sie dürften in den kommenden Wochen zum Publikumsmagneten im Revier werden.

Afrikanische Namen

«Das ist schon ein besonderes Ereignis», schwärmte auch Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge (SPD). Sie verriet mit den afrikanischen Namen der Katzen auch deren Bedeutung. Jamila sei nach der Geburt am 8. Oktober vom Fell der «die Hellste» gewesen, erläuterte Tierpflegerin Wiebke Wolff die Namensfindung.

Löwenbaby Gelsenkirchen
Ein Foto des Nachwuchs vom 19. Oktober.
Löwenbabys gelsenkirchen
Die drei drolligen Mädchen vor wenigen Tagen im Zoo.
Löwenbabys Gelsenkirchen
Die Löwen-Drillinge heute Morgen.

Wolff betreute das Trio von Geburt an. Malaika, das «Engelchen», sei anfangs «besonders friedlich» gewesen. Der Name Kumani steht laut Wolff dafür, dass es eben ein positives Schicksal war. Denn erstmals kamen in der Geschichte drei kleine Löwendamen zur Welt.

Löwen-Papa hat nichts zu melden

Mutter Fiona war mit ihrer Schwester Lissy vor zwei Jahren aus dem schwedischen Tierpark Kolmarden nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Tante Lissy kümmere sich ebenso fürsorglich um den Nachwuchs wie Mama Fiona.

Nur Löwen-Papa Bantu hat derzeit nichts zu melden. Er muss noch einige Wochen getrennt vom Rest der weiblichen Löwenbande bleiben. Er darf seine Sprösslinge - wie die Zoo-Besucher - vorerst nur durch eine Glasscheibe beobachten.

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