Zahl der Unfalltoten im Juli gestiegen

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    Deutschland,

    1,3 Millionen Verkehrsunfälle hat die Polizei in der ersten Hälfte des Jahres erfasst. Die Corona-Pandemie wirkte sich positiv auf das Verkehrsaufkommen aus. Dennoch gab es mehr Tote.

    Ein zerstörter Pkw steht an einem Ampelmast in Berlin. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa
    Ein zerstörter Pkw steht an einem Ampelmast in Berlin. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Strassenverkehrsunfällen sind im Juli dieses Jahres 282 Menschen in Deutschland ums Leben gekommen.

    Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, waren das zwölf mehr als im Juli 2019. Die Zahl der Verletzten sank hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,7 Prozent auf 34.300.

    Insgesamt erfasste die Polizei von Januar bis Juli 1,3 Millionen Strassenverkehrsunfälle. Das waren 17,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist auch auf das geringere Verkehrsaufkommen während der Corona-Pandemie zurückzuführen. Unter den Unfällen waren 146.900 mit Personenschaden, bei denen 1561 Menschen getötet wurden. Das waren 185 Unfalltote - oder 10,6 Prozent - weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019. Die Zahl der Verletzten im Strassenverkehr sank um 17,1 Prozent auf 181.800.

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