Die Zahl der Auto-Neuzulassungen hat 2021 den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht.
Neuwagen auf einem Parkplatz
Neuwagen auf einem Parkplatz - Patrik STOLLARZ/AFP

Insgesamt 2,62 Millionen Neuwagen wurden 2021 neu angemeldet, das waren gut zehn Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte. Deutliche Rückgänge verzeichneten Benziner und Diesel-Fahrzeuge, Reine Elektroautos schlossen das Jahr hingegen mit einem deutlichen Plus von 83,3 Prozent ab.

Benziner hatten zum Jahresabschluss 2021 somit noch einen Marktanteil von 37,1 Prozent, im Vorjahr waren es noch 46,7 Prozent. Die Anzahl der Neuzulassungen von Benzinern sank um 28,6 Prozent. Noch stärker sanken die Neuzulassungen bei Dieselfahrzeugen, sie nahmen um 36 Prozent ab. Zum Jahresende machten sie 20 Prozent der Neuzulassungen aus, im Vorjahr waren es 28,1 Prozent gewesen.

Neben Elektroautos erfreuten sich auch Hybridfahrzeuge grosser Beliebtheit: 28,8 Prozent der Neuzulassungen waren Hybridfahrzeuge. Insgesamt 13,6 Prozent der Neuzulassungen entfielen auf reine Elektroautos.

Unter Einbeziehung der Nutzfahrzeuge ergab sich bei den Neuzulassungen eine Gesamtzahl von rund 3,2 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Minus von 8,7 Prozent.