Zahl der Corona-Infektionen in Afrika überschreitet Schwelle von 100.000 Fällen

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    Die Zahl der Corona-Infektionen in Afrika hat die Schwelle von 100.000 Fällen überschritten.

    Herstellung von Schutzmasken in einem Vorort in Nairobi
    Herstellung von Schutzmasken in einem Vorort in Nairobi - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ägypten und Algerien melden die meisten Todesfälle.

    Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben haben sich auf dem Kontinent bis Freitag 100.002 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Fast 3100 Infizierte starben. Mit fast 700 Todesfällen ist Ägypten das Land mit den meisten Toten, danach folgt Algerien mit 575 Todesfällen.

    Südlich der Sahara sind Südafrika und Nigeria bislang am stärksten von der Pandemie betroffen. in Südafrika wurden mehr als 19.000 Infektionen und knapp 370 Todesfälle registriert. Nigeria verzeichnete rund 7000 Infektionen und 211 Tote.

    Mit insgesamt rund 100.000 Corona-Fällen liegt die Zahl der Infizierten in Afrika weit hinter den dramatischen Zahlen aus anderen Weltteilen. In den USA wurden bereits mehr als 1,5 Millionen Infektionen registriert, fast 97.000 Menschen starben dort. Europa verzeichnete bislang mehr als 1,9 Millionen Infizierte und mehr als 171.000 Tote.

    Experten warnen jedoch, dass die Dunkelziffer der Corona-Fälle in Afrika aufgrund mangelnder Testkapazität sehr hoch sein könnte.

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