Epstein-Skandal: Pariser Justiz prüft Hinweise auf französische Täter

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Frankreich,

Frankreichs Justiz geht im Epstein-Skandal der möglichen Beteiligung von Franzosen an Straftaten nach. Es seien Zuständige bestimmt worden, um entsprechenden Hinweisen nachzugehen, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Zum einen würden die neu veröffentlichten Akten gesichtet. Zum anderen befasse man sich konkret mit der Meldung über einen französischen Diplomaten und zwei Klagen, die im Zusammenhang mit der Affäre um den mittlerweile verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein stehen.

ARCHIV - Die Frankreich-Flagge, auch Trikolore genannt, weht in der Pariser Innenstadt vor blauem Himmel. Foto: Rachel Sommer/dpa (Archivbild)
ARCHIV - Die Frankreich-Flagge, auch Trikolore genannt, weht in der Pariser Innenstadt vor blauem Himmel. Foto: Rachel Sommer/dpa (Archivbild) - Keystone/dpa/Rachel Sommer

Die Ermittlungsbehörde teilte zudem mit, die Untersuchungsakte des Model-Agenten Jean-Luc Brunel noch einmal neu zu analysieren. Gegen Brunel war wegen des Verdachts auf Vergewaltigung, Vergewaltigung Minderjähriger und sexueller Nötigung ermittelt worden. Nach seinem Tod in Untersuchungshaft 2022 waren die Ermittlungen eingestellt worden. Die Ermittler wollen nun schauen, ob es in der Akte Teile gibt, die in einem neuen Untersuchungsrahmen wiederverwendet werden könnten.

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