Wo die deutschen Grossstädter Allradauto fahren

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Deutschland,

Geländewagen und SUVs mit Allradantrieb tummeln sich längst nicht mehr nur auf dem Land. Auch in einigen der grössten deutschen Städte ist ihr Anteil am Fahrzeugbestand überdurchschnittlich hoch.

SUVs
Während gebrauchte Stromer günstiger werden, boomt der Markt für Plug-in- und Mild-Hybride. SUVs dominieren weiterhin das Angebot. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Autofahrer in Grossstädten brauchen selten Allradantrieb.

Dennoch liegen einige der grössten deutschen Städte beim Allradanteil im Fahrzeugbestand deutlich über dem Bundesdurchschnitt, wie aus aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht. Die höchsten Werte finden sich dabei in München, Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf.

Insgesamt liegt allerdings nur ein Drittel der 15 grössten deutschen Städte beim Allradanteil über dem deutschen Durchschnitt von 12,8 Prozent des Fahrzeugbestands. Konkret sind das München mit 20 Prozent, Stuttgart mit 16,6, Frankfurt am Main mit 16,3 sowie Düsseldorf und Nürnberg mit 14,3 und 13,3 Prozent. Bei München und Stuttgart dürfte dabei auch eine Rolle spielen, dass dort mit BMW beziehungsweise Mercedes und Porsche Hersteller grosser SUVs und Geländewagen ihren Sitz haben.

Die niedrigsten Allradanteile unter den grössten deutschen Städten haben Duisburg mit 8,4 Prozent, Leipzig mit 9,7 und Dortmund mit 9,9 Prozent. Im relativ dichten Mittelfeld liegen Hamburg mit 12 Prozent, Köln (11,5), Hannover (11,4) Dresden (10,9), Berlin (10,8), Essen (10,6) sowie Bremen mit 10,3 Prozent.

Mit Blick auf alle deutschen Zulassungsbezirke finden sich die höchsten Allradanteile sämtlich in Bayern. Allen voran Miesbach mit 28,3 Prozent vor Freyung-Grafenau (28), Regen (27,2) und Oberallgäu (24,9). Erst auf Platz elf folgt mit dem thüringischen Sonneberg (20,7 Prozent) ein Landkreis aus einem anderen Bundesland. Die niedrigsten Allradquoten Deutschlands gibt es dagegen im Norden und Westen, konkret in den Städten Emden mit 7,7 Prozent, Wilhelmshaven und Herne mit je 7,9 und Kiel mit 8,2 Prozent.

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