Deutsche Bahn macht Gewinn trotz maroder Gleise und Verspätungen
Die Deutsche Bahn kann trotz unpünktlicher Züge und maroder Infrastruktur auf ein wirtschaftlich erfolgreiches erstes Halbjahr zurückschauen.

Der staatseigene Konzern erzielte unterm Strich ein Plus von 147 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2025 stand beim Ergebnis nach Steuern noch ein Minus von 760 Millionen Euro zu Buche. Wie die Bahn mitteilte, verbesserte sich das operative Ergebnis (Ebit) um 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro.
«Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt unser Eisenbahngeschäft unterm Strich wieder schwarze Zahlen», sagte die seit Oktober amtierende Bahnchefin Evelyn Palla einer Mitteilung zufolge. Sie sei aber erst zufrieden, «wenn auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt».
Als Gründe für das bessere Ergebnis nannte die Bahn den begonnenen Konzernumbau, der auch Kostensenkungen und Personalabbau in der Konzernleitung und bei den internen Dienstleistern vorsieht. Im Rahmen des Konzernumbaus soll die Bahn zudem dezentraler aufgestellt werden. Dabei soll mehr Verantwortung in die Fläche gegeben, die örtlichen Zuständigen dann aber auch klar an ihren Zahlen gemessen werden.
«Alle Geschäftsfelder der DB haben ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 stabil positiv gehalten oder verbessert», teilte die Bahn mit. Gleichzeitig seien die Investitionen des DB-Konzerns im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025 erneut kräftig gestiegen.














