Schneeballschlachten und Rodelspass - in Teilen Deutschlands rieselt am Wochenende der Schnee. Doch nur vorübergehend, denn am Montag soll es wieder milder werden.
Die Fichtelbergbahn schnauft durch den Winterwald im Erzgebirge. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Die Fichtelbergbahn schnauft durch den Winterwald im Erzgebirge. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Teile Deutschlands können sich auf Schnee am Wochenende freuen.

Schon für diesen Freitag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einem Streifen vom Süden und Südwesten bis zum Nordosten die weissen Flocken vorher, die im Mix mit Regen zu Boden fallen.

Insbesondere in höheren Lagen ab 200 bis 400 Metern könne eine Neuschneedecke von einigen Zentimetern liegen bleiben. Auch im Nordwesten schneit es ab dem Nachmittag, sonst regnet es bei null bis sechs Grad.

Sehr kräftigen Schneefall werde es ab Samstagmorgen in einem schmalen Streifen geben, wenn ein Tief die Mitte Deutschlands von West nach Ost überquere, erklärte DWD-Meteorologe Felix Dietzsch in Offenbach. Eine genaue Prognose, wo sich die Winterlandschaft breit macht, gebe es noch nicht, voraussichtlich in einem Gebiet von Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen bis nach Hessen. 10 bis 20 Zentimeter Schnee könnten innerhalb weniger Stunden fallen.

In den anderen Landesteilen bleibt es zunächst meist trocken, im Westen regnet es ab dem Nachmittag. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen zwei und sechs Grad.

Am Sonntag schneit es der Vorhersage zufolge vor allem in den Mittelgebirgen und im Süden Deutschlands, ansonsten herrscht eher Schneeregen vor. Am Montag wird es milder, so dass bis dahin übrig gebliebener Schnee grösstenteils wieder schmilzt.