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Windenergie: Aufwind in Deutschland und der EU

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Deutschland,

Die Windenergiebranche in Deutschland und der EU zeigt sich optimistisch.

In Deutschland und der EU ist die Stimmung in der Windenergiebranche laut einer Umfrage deutlich gestiegen
In Deutschland und der EU ist die Stimmung in der Windenergiebranche laut einer Umfrage deutlich gestiegen. (Symbolbild) - Jens Büttner/dpa

Die Laune in der Windenergiebranche in Deutschland und der EU hat sich verbessert. Sowohl im Onshore- als auch im Offshore-Bereich gebe es beim Markt und den Rahmenbedingungen positive Veränderungen.

Die Stimmung der Windenergiebranche hat sich einer Umfrage zufolge in Deutschland und der Europäischen Union deutlich verbessert. Sowohl im Onshore- als auch im Offshore-Bereich – also der Windkraft an Land beziehungsweise auf hoher See – liessen sich positive Veränderungen in der Wahrnehmung der Marktentwicklung und der Rahmenbedingungen feststellen, heisst es im 13. Trendindex der WindEnergy Hamburg, die Weltleitmesse für Windenergie. Nordamerika, Asien und «der Rest» bewerteten den globalen Markt dagegen leicht schlechter.

Nach dem Rückgang in vorangegangenen Befragung sei die durchschnittlich erwartete Leistung von neu installierten Offshore-Turbinen für das Jahr 2030 signifikant von 18 auf 19 Megawatt gestiegen. Ende 2023 seien Prototypen mit etwa 22 Megawatt vorgestellt worden. Das übe Druck auf den Markt aus und habe dazu geführt, dass sich 20 Prozent «der Befragten» für eine Leistung von 22 bis 25 Megawatt entschieden haben.

Ausblick: Erwartete Leistung und Herausforderungen

Im Onshore-Bereich werde dagegen für das Jahr 2030 eine geringfügig niedrigere Leistung von neu installierten Turbinen erwartet – im Durchschnitt etwa 8,3 Megawatt.

Obwohl die Regulatorik, die Genehmigungen und der Netzausbau sowohl bei der On- als auch bei der Offshore-Windenergie für «die Befragten» grosse Hürden darstellten, seien die Werte im Onshore-Bereich deutlich höher. Anders sehe es im Bereich Investitionskosten aus: Dort sehe fast jeder Zweite eine grosse Hürde für die Offshore-Windenergie. Auch die technologischen Herausforderungen seien dort höher.

Trendindex WindEnergy: Die Ergebnisse

Auffallend sei jedoch, dass «die Hürden» im Offshore-Bereich dennoch deutlich geringer wahrgenommen würden.

Der WindEnergy Trendindex wird den Angaben zufolge seit 2018 halbjährlich erhoben. Diesmal gaben bei der Umfrage von Mitte März bis Mitte Mai mehr als 800 Personen ihre Einschätzung zu den Entwicklungen der weltweiten On- und Offshore-Windindustrie ab. Damit seien seit 2018 mehr als 12'000 Online-Fragebögen von Expertinnen und Experten «der Windenergiebranche» ausgefüllt worden.

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