Wiederaufbau im Ahrtal: Bundespräsident Steinmeier zu Besuch

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    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will heute mit Betroffenen der Flutkatastrophe sprechen. Nach einem Rundgang durch Ahrweiler ist ein Treffen mit Winzern und freiwilligen Helfern geplant.

    Bundespräsident Steinmeier besucht heute das Ahrtal, das von der Flutkatastrophe betroffen war. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Bundespräsident Steinmeier besucht heute das Ahrtal, das von der Flutkatastrophe betroffen war. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rund drei Monate nach der Flutkatastrophe besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute das Ahrtal.

    In Gesprächen mit Bewohnern und Helfern will er sich nach Angaben der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz «ein aktuelles Bild vom Stand des Wiederaufbaus» machen.

    Begleitet wird Steinmeier von der stellvertretenden rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin und Klimaschutzministerin Anne Spiegel (Grüne) sowie von Landes-Innenminister Roger Lewentz (SPD).

    Unwetter mit ungewöhnlich starkem Regen lösten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasserkatastrophe aus. Ganze Landstriche wurden von Wassermassen zerstört. 183 Menschen starben. Die meisten Opfer gab es mit 133 im touristisch geprägten Ahrtal in Rheinland-Pfalz, das auch für Rotweinanbau bekannt ist.

    Erste Station beim Besuch des Präsidenten ist heute die Altstadt von Ahrweiler und die Ahrtorbrücke. Das 1893 errichtete Bauwerk, benannt nach einem der vier historischen Stadttore von Ahrweiler, wurde von den reissenden Fluten der Ahr zerstört.

    An gleicher Stelle hat das Technische Hilfswerk (THW) eine Behelfsbrücke für Fussgänger und Autos angelegt. Von der Brücke aus will Steinmeier über den Marktplatz zum Obertor laufen.

    Anschliessend ist ein Besuch des Bundespräsidenten bei der Winzergenossenschaft Mayschoss geplant. Dort will Steinmeier auch mit Winzerinnen und Winzern sprechen. Zum Abschluss wird das Staatsoberhaupt im Helfer-Camp in der Gemeinde Grafschaft erwartet.

    Am 1. September hatte Steinmeier am Staatsakt für die Opfer der Hochwasserkatastrophe teilgenommen. Damals sagte er am Nürburgring, es gehe nicht allein um Soforthilfe für den Wiederaufbau. «Sie brauchen unsere Hilfe und unsere Aufmerksamkeit nicht nur jetzt, in der akuten Not, sondern für lange Zeit.»

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