WHO

WHO-Chef bestätigt bereits elf Hantavirus-Fälle

Laurin Zaugg
Laurin Zaugg, Elena Hatebur

Spanien,

Das Hantavirus hält die Welt in Atem. Mittlerweile wurden die Passagiere der «Hondius» aus Teneriffa ausgeflogen. Das Neuste zum Virus liest du im Ticker.

Hantavirus
Das Hantavirus hält die Welt in Atem. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff kostete bisher drei Menschen das Leben.
  • Am Sonntag wurden 94 Passagiere des Schiffs mit Sondermaschinen aus Teneriffa ausgeflogen.
  • Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO erhielt am 2. Mai die Meldung, dass sich Gäste des Kreuzfahrtschiffs «Hondius» mit dem Hantavirus angesteckt hatten. Drei Gäste des Schiffs sind bisher gestorben.

Am Sonntag wurden 94 Passagiere und Crew-Mitglieder aus 19 Ländern von Teneriffa, wo die «Hondius» zuvor angelegt hatte, ausgeflogen.

Auf dem Rückflug nach Paris zeigte eine französische Passagierin Symptome. Mittlerweile wurde sie positiv auf das Virus getestet.

Teneriffa wehrte sich zunächst gegen ein Anlegen der «Hondius». Auch in der Schweiz befindet sich ein mit dem Hantavirus angesteckter Mann in Quarantäne.

Hast du Angst vor dem Hantavirus?

Im Nau.ch-Ticker liest du die neuesten Entwicklungen zum Hantavirus-Ausbruch.

WHO-Chef: Elf Hantavirus-Fälle nach Ausbruch auf «Hondius»

14.38: Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von bislang insgesamt elf Fällen aus.

Neun Menschen seien positiv auf das Virus getestet worden, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Madrid bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez.

Bei zwei weiteren Fällen gehe man ebenfalls von einer Infektion aus. In dieser Zählung sind die drei Todesfälle auf dem Schiff enthalten.

WHO
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. - keystone

Sämtliche Betroffenen seien isoliert worden und stünden unter strenger Überwachung, um das Risiko einer weiteren Übertragung zu minimieren, betonte Tedros.

Er stufte die Gefahr einer grösseren internationalen Ausbreitung als gering ein. Es sei aber möglich, dass «wir in den kommenden Wochen weitere Fälle entdecken». Für die weitere Beobachtung seien nun die Länder verantwortlich, in die die Menschen gebracht worden seien.

Laufen nun infizierte Mäuse auf Teneriffa herum?

09.48: In Teneriffa ist auch ein Spanier nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffs «Hondius» positiv auf das Hantavirus getestet worden. Das Gesundheitsministerium in Madrid gab am Montagabend bekannt, dass er bisher keine Symptome gezeigt hatte.

Das Kreuzfahrtschiff legte in Teneriffa nur kurz an, ehe es mit einer Restbesatzung nach Rotterdam aufbrach. Laut dem Nachrichtenportal «t-online» dürfte es dennoch Kritik aus Teneriffa geben.

Mäuse
Teneriffa fürchtet sich vor Mäusen, die mit dem Hantavirus infiziert sind. - keystone

Die Regionalregierung der Kanaren wollte im Vorfeld verhindern, dass die «Hondius» anlegt. Die Regierung sorgte sich davor, dass mit dem Hantavirus infizierte Mäuse an Land gelangen könnten.

Gesundheitsministerin Mónica García hatte das unter Berufung auf Experten aber ausgeschlossen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #5510 (nicht angemeldet)

In zwei Wochen interessiert das niemanden mehr, trotz allen Sponsorings.

User #3212 (nicht angemeldet)

Hahaha

Weiterlesen

MV Hondius
228 Interaktionen
Hantavirus-Unwissen
3 Interaktionen
Paris/Washington
3 Interaktionen
Madrid/Granadilla

MEHR IN NEWS

Luzerner Polizei
Mauensee LU
Unfall Buchrain
A14 in Buchrain LU
Iran Uran
199 Interaktionen
Iran droht

MEHR WHO

Gaza Spital
6 Interaktionen
Laut WHO
Tedros Ghebreyesus
61 Interaktionen
Hantavirus-Pandemie?
Kreuzfahrtschiff «Hondius»
7 Interaktionen
Hantavirus
5 Interaktionen
Kap Verde

MEHR AUS SPANIEN

Real Madrid
Königlicher Streit
Horrorhaus Spanien
22 Interaktionen
Wegen Corona
Madrid/Granadilla
Mbappe
11 Interaktionen
Clásico-Pleite