Weiteres Zugunglück in Spanien fordert ein Todesopfer

    Melisa Zec
    Melisa Zec

    Spanien,

    Nach dem schweren Zugunglück in Südspanien kommt es in Katalonien zu einem weiteren Vorfall mit einem Toten und 37 Verletzten.

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    Zugunglück in Spanien: Zwanzig Krankenwagen sowie Dutzende Sanitäter und Helfer eilten zur Unglücksstelle nahe Gelida. - keystone

    Ein Nahverkehrszug der Linie R4 entgleiste in Spanien nahe Gelida westlich von Barcelona am Dienstagabend. Eine Stützmauer stürzte durch heftigen Sturm mit starkem Regen auf die Gleise, berichtet der «Spiegel».

    Der Lokführer erlag seinen schweren Verletzungen, wie der regionale Rettungsdienst mitteilte. Auf Bildern von Onlinemedien zeigt sich die stark zerstörte Frontpartie des Zuges, wie die «Frankfurter Rundschau» beschreibt.

    Zwanzig Krankenwagen sowie Dutzende Sanitäter und Helfer eilten zur Unglücksstelle nahe Gelida. Insgesamt 37 Personen wurden verletzt, vier davon schwer, heisst es weiter.

    Toter in einem Fahrzeug gefunden

    Eine Stützmauer war während eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestürzt. Sie traf laut dem «Spiegel» auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies.

    Hast du schon einmal einen Zugunfall miterlebt?

    Zuvor war schon ein anderer Rodalies-Nahverkehrszug der Linie R2 weiter nördlich nahe dem Ort Blanes wegen eines Erdrutsches entgleist. Der Zug verlor eine Achse, über Verletzte wurde nichts mitgeteilt.

    Rettungskräfte konnten auch das Fahrzeug eines Mannes finden, das von Wassermassen bei dem Ort Palau-Sator mitgerissen worden war, so «ZDFheute». In dem Auto sei ein Toter gefunden worden, es handele sich vermutlich um den Vermissten, teilte die Feuerwehr mit.

    Alarmstufe Rot wegen Sturm in Spanien

    Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen des starken Sturms «Harry» Alarmstufe Rot ausgerufen. Es wird mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde und starken Niederschlägen gerechnet.

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    Ein Nahverkehrszug der Linie R4 entgleiste nahe Gelida westlich von Barcelona in Spanien. - keystone

    Wegen meterhoher Wellen war auch gewarnt worden, sich auf keinen Fall Hafenmolen und Stränden zu nähern, wie die «Zeit» schreibt.

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