Wasserkrise auf Zypern - Behörden verschärfen Sparmassnahmen
Auf der Urlaubsinsel Zypern werden die Trinkwasser-Sparmassnahmen ausgeweitet. Wie Behördenvertreter mitteilten, wurde bereits der Wasserdruck in den Versorgungsnetzen der Touristenhochburg Larnaka gesenkt – und eine Aufklärungskampagne gestartet.

Hintergrund ist die angespannte Lage der Wasserressourcen auf der Mittelmeerinsel. Ziel der Massnahmen ist es, den Verbrauch zu senken, um mögliche Wasserabschaltungen im Sommer zu vermeiden. Die Wasserspeicher waren Ende März nur zu 31,5 Prozent gefüllt, wie die zuständige Behörde mitteilte. Hoffnungen auf mehr Wasser schwinden – die Regenzeit endet auf Zypern spätestens Ende April.
Die Bevölkerung wird zu einem bewussteren Umgang mit Wasser aufgerufen. So empfiehlt das Wasseramt, kürzer zu duschen, Autos nicht mit dem Schlauch zu waschen und Wasch- sowie Geschirrspülmaschinen nur voll beladen laufen zu lassen.
Zur Bekämpfung der Wasserkrise sollen auch neue Entsalzungsanlagen gebaut werden. Zwölf Anlagen sind bereits in Betrieb, aber sie reichen nicht aus, wie Bürgermeister der Touristenhochburgen an der Südküste der Insel sagen.










