Cisco streicht rund 4000 Stellen trotz kräftigen Wachstums
Der Netzwerkausrüster Cisco streicht weltweit rund 4000 Stellen trotz kräftigen Wachstums und richtet den Konzern konsequent auf Künstliche Intelligenz aus.

Der Netzwerkausrüster Cisco baut weltweit rund 4000 Stellen ab und passt damit seine Organisation strategisch an. Wie das «Handelsblatt» berichtet, entspricht dies etwa fünf Prozent der gesamten Belegschaft des Unternehmens.
Der Stellenabbau erfolgt im Rahmen einer breiteren Neuausrichtung auf KI- und Cloud-Technologien. Laut der «Computerwoche» ist die Massnahme Teil einer umfassenden Restrukturierung des Konzerns.
Dabei stehen insbesondere skalierbare Netzwerk- und Datenlösungen für Grosskunden im Mittelpunkt.
Cisco: Umbau kostet Milliarden und stärkt KI-Fokus
Wie die «IT-Business» berichtet, bleibt das operative Kerngeschäft trotz Umbau stabil und nachfragegestützt. Gleichzeitig überprüft das Unternehmen Bereiche, die nicht unmittelbar zum künftigen Wachstum beitragen.
Der Konzern will damit seine Struktur stärker auf wachstumsstarke Technologiefelder ausrichten. Im Zentrum steht dabei die stärkere Verzahnung von Netzwerktechnik und KI-Anwendungen.
Der Umbau ist mit erheblichen einmaligen Kosten verbunden. Laut dem «Handelsblatt» rechnet Cisco mit Vorsteuerbelastungen von bis zu einer Milliarde US-Dollar.
Cisco hebt Prognose an und Aktie springt um 14 Prozent
Parallel dazu hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben. Die erwarteten Erlöse liegen neu zwischen 62,8 und 63 Milliarden US-Dollar.
Als Haupttreiber gilt ein deutlich gestiegener Auftragseingang grosser Cloud-Anbieter im KI-Umfeld. Diese Nachfrage stärkt laut Unternehmensangaben die Planungssicherheit für kommende Quartale.

Die Börse reagierte deutlich auf die angekündigten Massnahmen. Wie das «Handelsblatt» berichtet, legte die Cisco-Aktie im nachbörslichen Handel um rund 14 Prozent zu.












