Von der Leyen: Engere Marine-Koordination im Nahen Osten

Keystone-SDA
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Zypern,

Angesichts der Blockade der Strasse von Hormus hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagen, den Militäreinsatz zur Sicherung der Handelsschifffahrt im Nahen Osten zu erweitern. Nach einem Treffen der EU-Spitzen mit den Präsidenten von Ägypten, Libanon und Syrien sowie Jordaniens Kronprinz sagte die Politikerin, man könne «erwägen, den Umfang von Missionen wie der Operation Aspides zu erweitern und sie von reinem Schutz zu einer ausgefeilten gemeinsamen maritimen Koordination weiterzuentwickeln».

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (l), und der syrische Präsident Ahmad al-Sharaa bei einer Pressekonferenz nach dem EU-Gipfel. Foto: Petros Karadjias...
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (l), und der syrische Präsident Ahmad al-Sharaa bei einer Pressekonferenz nach dem EU-Gipfel. Foto: Petros Karadjias... - Keystone/AP/Petros Karadjias

Sie schlage vor, «über das reaktive Krisenmanagement hinauszugehen». Von der Leyen warb zudem dafür, eine strukturelle Zusammenarbeit zur Steigerung der Rüstungsproduktion aufzubauen. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hatten sich in Zypern bei einem informellen Treffen ausgetauscht.

Die EU-Operation «Aspides» war 2024 für den Schutz der Handelsschifffahrt durch das Rote Meer und den Golf von Aden gestartet worden. Sie soll bislang Handelsschiffe vor allem vor Angriffen der Huthi-Miliz aus dem Jemen schützen. Deutschland beteiligt sich an dem Einsatz, hat derzeit allerdings kein Schiff vor Ort.

Kommentare

User #2477 (nicht angemeldet)

Die Vorschläge dieser Frau stossen Europa in den Abgrund. Ich hoffe, dass ich für meinen Kommentar nicht rechtfertigen muss. Gesetze existieren sie nicht. Es gibt irgendwelche ungeschriebene Regeln, die ständig geändert werden je nach ihre Lust und Laune. Rücktritt! Sofort!

User #3642 (nicht angemeldet)

Mit was denn.?

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