Vermisste Medizinstudentin: Suche in der Schweiz unterbrochen
Die Suche nach einer in der Schweiz vermissten 26‑jährigen Medizinstudentin aus Chemnitz (D) ist vorerst unterbrochen.

Die Suche nach einer in der Schweiz vermissten deutschen Medizinstudentin aus Chemnitz ist vorerst unterbrochen. Die Kantonspolizei Bern teilte den vorläufigen Aussetzungs‑Schritt «MDR Sachsen» gegenüber mit.
Die 26-jährige Abrar Bin Ramadan aus Chemnitz gilt seit Anfang Mai 2026 in der Schweiz als vermisst. Laut «Joyn» wollte die Medizinstudentin im Berner Oberland vom Harder Kulm in Richtung Augstmatthorn wandern.
Die Kantonspolizei Bern bestätigt, dass die 26‑Jährige zuletzt in einem Zug auf der Strecke Bern–Interlaken gegen 9.30 Uhr gesehen wurde. Seitdem fehlt jede Spur von ihr, wie «MDR Sachsen» berichtet.
Umfangreiche Suchaktionen blieben ohne Ergebnis
Die Berner Polizei leitete unmittelbar nach Eingang der Vermisstenmeldung am 4.5. umfangreiche Suchmassnahmen ein. Laut «MDR Sachsen» blieben die Aktionen jedoch ohne konkrete Hinweise auf den Verbleib der 26‑jährigen.

Nach dem öffentlichen Aufruf gingen laut «Bild» zahlreiche Hinweise bei den Behörden ein. Belastbare Spuren zum Aufenthaltsort der Studentin ergaben sich daraus bislang jedoch nicht.
Die Kantonspolizei Bern bestätigte «MDR Sachsen», dass die Suche nach der vermissten 26-Jährigen vorläufig ausgesetzt wurde. Die Ermittlungen gelten laut Behörden jedoch nicht als abgeschlossen und könnten bei neuen Hinweisen wieder aufgenommen werden.
Die Vermisste absolvierte Praktikum in der Schweiz
Die Familie der Vermissten richtet einen eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit. Abrars Schwester bittet laut «Freie Presse» weiterhin um Hinweise und glaubt fest daran, dass die 26-Jährige noch lebt.
Laut «Bild» absolviert die deutsch-libysche Bürgerin seit März ein Praktikum in der Schweiz im Rahmen ihres Medizinstudiums. Die Polizei Sachsen bestätigte die Vermisstensuche, nachdem Schweizer Behörden wegen Abrars Chemnitzer Hauptwohnsitz um Amtshilfe baten.








