Cannabis

    Warum schaffte es Cannabis in Haribo-Fruchtgummis?

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    Niederlande,

    In niederländischen «Happy Cola F!ZZ» wurden Cannabis-Spuren entdeckt. Haribo schliesst eine Kontamination aus, weswegen die Suche nach der Ursache weiter geht.

    Haribo cannabis
    In den Niederlanden waren mehrere Packungen von Happy Cola F!zz mit Cannabis kontaminiert. - Haribo

    In den Niederlanden wurden Ende Mai in drei 1-Kilo-Packungen der beliebten Haribo-Süssigkeit «Happy Cola F!ZZ» Spuren von Cannabis gefunden. Mehrere Menschen, darunter auch Kinder, klagten nach dem Verzehr über Unwohlsein und Schwindel.

    Ein Kind lag sogar im Koma, inzwischen ist es aber wieder wohlauf, wie der Krankenhausbetreiber ZGT mitteilt. Die niederländische Lebensmittel- und Produktsicherheitsbehörde (NVWA) warnte umgehend vor dem Verzehr der betroffenen Produkte.

    Sie ordnete einen Rückruf an, der auch Belgien und Luxemburg betraf, wie «Heute» berichtet.

    Rückruf und erste Ermittlungen

    Haribo reagierte laut «Standard» sofort und startete eine vorsorgliche Rückrufaktion für die betroffenen Chargen. Die Produkte mit dem Produktionscode L341-4002307906 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis Januar 2026 wurden aus dem Handel genommen.

    Das Unternehmen betonte, dass die Sicherheit der Verbraucher höchste Priorität habe. Die Polizei und das niederländische Forensische Institut untersuchen weiterhin, wie das Cannabis in die Fruchtgummis gelangte.

    Isst du gerne Gummnibärchen?

    Die Ursache bleibt bislang ungeklärt.

    Keine Verunreinigung im Werk

    Haribo selbst schliesst jedoch eine Kontamination während der Produktion aus. Das Unternehmen liess Rückstellproben, Rohstoffe und bereits ausgelieferte Produkte von unabhängigen Laboren testen.

    Alle Ergebnisse waren negativ, es fanden sich keine Hinweise auf eine Verunreinigung im Produktionsprozess. Auch die örtlichen Behörden bestätigten, dass keine Hinweise auf eine Ursache in den Produktionsstätten vorliegen.

    Haribo cannabis
    Eine Ampel am Eingang zum Haribo-Werk leuchtet rot. - dpa

    Haribo arbeitet weiterhin eng mit den Behörden zusammen, um den Vorfall aufzuklären, wie «ZDFheute» berichtet.

    Die Ermittlungen laufen

    Wie das Cannabis in die Süssigkeiten gelangte, ist weiterhin unklar. Polizei und Behörden setzen die Ermittlungen fort. Haribo betont, alles zu tun, um die Ursache zu finden.

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    Kommentare

    User #3441 (nicht angemeldet)

    Happy Cannabis sollten die Gummibärchen jetzt in den Niederlanden heissen. Hehehe. LOL.

    User #6538 (nicht angemeldet)

    Es geht wohl hier eher um das Wie als das Warum.

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