Betrüger, die sich als Polizisten ausgeben, versuchen neuerdings Menschen, die mit Kryptowährungen bereits Verluste eingefahren haben, abzuzocken. Die Berliner Polizei warnt eindrücklich davor Geldbeträge zu zahlen.
Eine neue Betrugsmasche hat es auf Menschen, die mit Kryptowährungen handelten und damit Verluste einfuhren, abgesehen.
Eine neue Betrugsmasche hat es auf Menschen, die mit Kryptowährungen handelten und damit Verluste einfuhren, abgesehen. - Oliver Berg/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vor einer neuen Betrugsmasche mit Kryptowährungen warnt die Berliner Polizei.

Die mutmasslichen Täter nehmen dabei nach bisherigen Erkenntnissen zunächst telefonisch Kontakt zu Menschen auf, die im Kryptowährungshandel Verluste gemacht haben, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Später werde die Kommunikation per E-Mail fortgesetzt. Dabei geben sich die Betrüger als Beschäftigte der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime der Polizei Berlin (ZAC) aus, wie es hiess. Den Betroffenen werde dann vorgegaukelt, sie könnten die eingefahrenen Verluste im Kryptowährungshandel gegen Zahlung in Vorkasse wettmachen.

Nach den Angaben werden in dem per E-Mail verschickten Schreiben die Logos des Bundeskriminalamtes und Berliner Polizei verwendet. Die geforderte Zahlung bezeichneten die Betrüger als Darlehen, das in einer Kryptowährung gezahlt oder in bar übergeben werden könne. Die Verdächtigen sollen sich als «Wiederherstellungs-Agenten» bezeichnen und mit einem Foto einer Schweizer Identitätskarte legitimieren, wie es hiess.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin liegt dem Landeskriminalamt bislang zwar keine Vielzahl solcher Fälle vor. Es sei den Ermittlern aber wichtig, «die Masche zu benennen, damit die Betrüger gar nicht erst die Chance haben, damit das grosse Geld zu machen.» Möglichen Betroffenen rät die Polizei nicht auf Zahlungsaufforderungen zu reagieren und Anzeige zu erstatten.

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