Lawine

    Lawine reisst im Südtirol zehn Menschen mit – zwei Tote

    Im Südtirol ist am Samstagvormittag eine Lawine niedergegangen. Zehn Skitourengänger wurden mitgerissen. Mindestens zwei Personen sind verstorben.

    Skitouren
    Im Südtirol läuft ein Grosseinsatz nach einer Lawine. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Südtirol bei Alto Adige ist eine Lawine niedergegangen.
    • Mindestens zehn Skitourengänger sollen vom Abgang betroffen sein.
    • Zwei Personen sind in der Lawine umgekommen, mindestens drei wurden schwer verletzt.

    Im Südtirol im Val Ridanna bei Alto Adige läuft gemäss dem «Corriere della sera» aktuell ein Grosseinsatz von Rettungskräften.

    Grund dafür ist eine Lawine, die kurz vor dem Mittag in der Nähe der Zunderspitze niedergegangen sei. Mindestens zehn Skitourengänger seien dabei auf einer Höhe von 2445 Metern verschüttet worden, heisst es.

    Was die Lawine ausgelöst hat, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

    Lawinenniedergang fordert zwei Tote und drei Schwerverletzte

    Mindestens zwei Personen sollen in der Lawine ums Leben gekommen sein. Drei weitere sollen sich beim Lawinenabgang schwer verletzt haben. Zwei weitere Personen sollen sich beim Lawinenabgang leicht verletzt haben.

    Fünf Helikopter und insgesamt 80 Rettungskräfte stünden aktuell im Einsatz, so die Zeitung weiter.

    Zudem seien auch Kollegen aus Innsbruck alarmiert worden, um die Suchaktion zu unterstützen. Diese hätten ihrerseits noch einen sechsten Helikopter zur Unglücksstelle entsandt.

    Ungewöhnlich viele Lawinen diesen Winter

    In Europas Gebirgen kamen in dieser Wintersaison seit Anfang Oktober bereits mindestens 125 Menschen durch Lawinen ums Leben.

    Die höchste Zahl an Lawinentoten wurde mit 32 Todesopfern in Italien registriert, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29).

    Als einer der Gründe wird von Experten der Klimawandel genannt. Demnach verändern sich die traditionellen saisonalen Rhythmen durch höhere Temperaturen, weshalb der Schnee nicht mehr so fest ist.

    Ausserdem gebe es stärkere Winde, so dass sich gefährlicher «Treibschnee» ansammelt, heisst es. Besonders betroffen sind Regionen in Italien, im südlichen Teil der Alpen.

    Hinzu kommt, dass Skitouren und Abfahrten ausserhalb der präparierten Pisten seit einiger Zeit beliebter werden.

    Kommentare

    User #4630 (nicht angemeldet)

    Und jetzt wenn interessiert sowas. Es wurde überall davon gewarnt aber eben manche können mehr als andere

    Minimaus

    Es gab diesen Winter wieder einmal mehr Schnee, das bedeutet gegen Frühling auch mehr Lawinen. Deshalb werden gewisse Gebiete. auch gesperrt. Warum sogar Erfahrene Skifahrer oder Tourer dort durchgehen ist und wird ein Rätsel bleiben. Ansonsten wäre es nur Schnee gewesen. Wann werden Menschen endlich Vernünftiger

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