Die Angst vor dem Wolf hat in Schleswig-Holstein zur Räumung eines Kindergartens geführt.
Ein Wolf steht in einem Gehege im Wildpark Neuhaus. Einb Waldkindergarten in Schleswig-Holstein wurde vorsorglich geräumt, weil sich ein aggressiver Wolf in der Nähe befindet. Foto: Swen Pförtner/dpa
Ein Wolf steht in einem Gehege im Wildpark Neuhaus. Einb Waldkindergarten in Schleswig-Holstein wurde vorsorglich geräumt, weil sich ein aggressiver Wolf in der Nähe befindet. Foto: Swen Pförtner/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Hintergrund war ein Hinweis der Gemeinde Sankt Michaelisdonn am Mittwoch, dass sich in der Gegend ein aggressiver Wolf aufhalte.

Ein Waldkindergarten im Kreis Dithmarschen ist vorübergehend in ein Ausweichquartier gezogen, wie Udo Neumann von der Johanniter Unfallhilfe sagte.

Hintergrund war ein Hinweis der Gemeinde Sankt Michaelisdonn am Mittwoch, dass sich in der Gegend ein aggressiver Wolf aufhalte. Zuvor hatten die «Dithmarscher Landeszeitung», die «Bild»-Zeitung und der NDR 1 Welle Nord darüber berichtet.

Der Wolf GW1430m soll bereits mehrere Schafe gerissen haben. «Wir haben nur präventiv entschieden, wenn der Wolf wirklich so aggressiv sein sollte, dass wir jetzt die Kinder für zwei Tage ins Ausweichquartier nehmen», sagte Neumann. «Am Freitag beginnen die Weihnachtsferien. Wir gehen davon aus, dass wir danach im Januar wieder in den Wald Christianslust zurückgehen können.»

Im Waldkindergarten werden den Angaben zufolge 18 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in der freien Natur betreut. Die Aktivitäten im Freien finden bei jedem Wetter statt. Von der Massnahme betroffen war nur die Hälfte der Kinder, da die andere bereits in den Weihnachtsferien gewesen ist, wie Neumann sagte.

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