Carmen Geiss schiesst scharf gegen Bushido
Carmen Geiss attackiert Bushido auf Instagram mit scharfen Worten. Der Rapper trat zuvor mit seiner Tochter (12) in Köln auf.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach dem Auftritt mit seiner Tochter hört Bushido scharfe Worte von Carmen Geiss.
- Die 60-Jährige wirft dem Rapper Heuchelei vor.
- Hintergrund ist ein Streit aus dem Jahr 2018, in dessen Zentrum der Rapper Kollegah stand.
Ein Instagram-Post hat eine hitzige Debatte zwischen Carmen Geiss (60) und dem Rapper Bushido (47) entfacht.
Nach einem Auftritt von Bushido in Köln, bei dem er seine fünf Kinder auf die Bühne holte, teilte seine Tochter Laila (12) ein Video des Ereignisses. Der Post löste bei Carmen Geiss jedoch keine Begeisterung aus.
«Du hast jahrelang alles verteidigt, was Frauen entwürdigt und erniedrigt, mit dem billigen Argument der künstlerischen Freiheit», kommentiert Geiss unter dem Post von Laila.

«Heute stehst du selbst mit deiner Tochter auf der Bühne und plötzlich ist alles anders? Plötzlich geht es um Schutz, Verantwortung und Anstand? Genau das ist die Heuchelei, die ich damals schon kritisiert habe.»
Weiter: «Wer selbst Kinder hat und trotzdem solche Inhalte verharmlost, hat nichts verstanden. Das ist kein Reifeprozess. Das ist ein moralisches Armutszeugnis.»
Streit vor acht Jahren
Der Ursprung des Streits liegt in einem Song des Rappers Kollegah aus dem Jahr 2018 zurück. In diesem bedrohte er Carmens Töchter Davina (22) und Shania (21) mit Mord und Vergewaltigung. Das führte zu einer Geldstrafe von 100'000 Euro.
Carmen Geiss bestätigt gegenüber «Bild», dass sie den Instagram-Kommentar vor diesem Hintergrund schrieb. Bushido habe damals Partei für Kollegah ergriffen und dessen Worte als künstlerische Freiheit bezeichnet.
«Selbst die Richterin hat damals sehr klar gezeigt, dass hier keine künstlerische Freiheit mehr vorlag, sondern gezielter Hass gegen die Geissens. Ich bin mir sicher, dass Bushido als Vater heute nicht mehr so reagieren würde wie vor sieben Jahren», sagt sie.
Bushido siehts gelassen
Auch Bushido hat sich gegenüber «Bild» zum Instagram-Post von Carmen geäussert. «Ich kenne Carmen Geiss gar nicht persönlich. Ich mag sie und ihre Familie und finde es ein bisschen schade, dass sie sich so heftig geäussert hat. Von meiner Seite gibt es dazu aber keinerlei schlechte Vibes.»
Er könne sich aber vorstellen, «dass ihre Worte mit dem heftigen Streit zu tun haben, den sie vor ein paar Jahren mit Kollegah hatte. Vielleicht glaubt Carmen, ich würde zum selben Lager gehören, weil ich auch Rapper bin.»
Carmen Geiss gab zu, dass sie einst ein grosser Fan von Bushido war. Ihre Enttäuschung über seine Unterstützung für Kollegah war daher umso grösser. «Wenn es um Kinder geht – vor allem um meine eigenen – hört für mich jeder Spass auf. Da darf man sich niemals auf die Seite eines anderen Rappers stellen, egal wie gross die künstlerische Freiheit sein soll.»
Bushido meint: «Ich fände es schön, wenn ich mich irgendwann mal mit Carmen Geiss unterhalten kann. Damit wir das aufklären.»




















