Aufatmen an der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze: der Waldbrand ist unter Kontrolle. 250 Feuerwehrleute sind aber immer noch im Einsatz.
Ein Feuerwehrwagen fährt zwischen Kosilenzien und Nieska im Landkreis Elbe-Elster an einem abgebrannten Wald vorbei.
Ein Feuerwehrwagen fährt zwischen Kosilenzien und Nieska im Landkreis Elbe-Elster an einem abgebrannten Wald vorbei. - Julius-Christian Schreiner/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Einen Tag nach dem Ausbruch des grossen Waldbrands an der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze ist die Lage unter Kontrolle.

Auch auf der Brandenburger Seite sei das Grossfeuer eingedämmt, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Lausitz am Samstagmorgen.

Allerdings seien noch 250 Feuerwehrleute im Einsatz. Am Mittag soll ein Hubschrauber der Bundespolizei mit Wärmebildkamera aufsteigen und mögliche Glutnester aufspüren.

Der Grossbrand war am Donnerstag auf dem Gebiet der Gohrischer Heide in Sachsen ausgebrochen und hatte sich am Freitag in Richtung des brandenburgischen Mühlberg (Elbe-Elster) ausgeweitet. Mehr als 800 Hektar standen zeitweise in Flammen. Eine zwischenzeitliche Evakuierung der Ortslagen Kröbeln und Kosilenzien der Stadt Bad Liebenwerda wurde am Freitagabend ab 21 Uhr wieder aufgehoben.

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