Eurovision Song Contest

    Vorbereitung für 70. Eurovision Song Contest läuft auf Hochtouren

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Österreich,

    Trotz Diskussionen über Israels Teilnahme laufen die Vorbereitungen für den 70. Eurovision Song Contest in Österreich Hauptstadt Wien auf Hochtouren.

    Eurovision Song Contest (ESC)
    Das Vorgehen Israels im Gazastreifen nach dem Angriff der Hamas im Oktober 2023 hatte in vielen Ländern eine Debatte über eine israelische Teilnahme am ESC ausgelöst. (Symbolbild) - dpa

    Ungeachtet der laufenden Diskussion zwischen den Mitgliedsländern der European Broadcasting Union (EBU) über eine Teilnahme Israels am 70. Eurovision Song Contest laufen die Vorbereitungen auf das Megaevent in Wien auf Hochtouren. Am Dienstag gab der ORF einen Zeitplan für die nächsten Schritte bekannt.

    Die Entscheidung über die «Israel-Frage» soll jedenfalls bei der Generalversammlung der EBU am 4. und 5. Dezember fallen. ORF-Generaldirektor Roland Weissmann, der Anfang des Monats bei einer Israelreise Präsident Jizchak Herzog und Vertreter des örtlichen Senders Kan getroffen hatte, untermauerte erneut die Position Österreichs, dass eine Teilnahme Israels in Wien erfolgen solle.

    Der ESC sei schliesslich eine Veranstaltung der öffentlich-rechtlichen Sender, nicht der Länder. Für den Song Contest gelte deshalb in seinen Augen klar: «Israel gehört selbstverständlich dazu.»

    Ziel: Rekordbeteiligung beim 70. Song Contest

    Überhaupt sei sein Ziel klar, für das man nun mit den Mitteln der Diplomatie hinter den Kulissen arbeite: «Wir werben für den 70. Song Contest mit möglichst vielen Mitgliedsländern. Und ich bin optimistisch, dass wir eine Rekordzahl an Teilnehmerländern haben werden.» Damit gelte es also, die bisherige Rekordzahl von 43 Staaten beim ESC zu schlagen.

    Fix sei etwa, dass zwischenzeitlich ausgestiegene ESC-Teilnehmer wie Bulgarien, Rumänien und Moldawien in Wien mit an Bord sein wollen. Und auch zum Interesse Kanadas an der Teilnahme gab Generaldirektor Weissmann ein klares Statement ab: «Hurra, hurra – Kanada!»

    Für die Fans rücken indes schon die entscheidenden Daten näher. «Es wird 90'000 Tickets im Verkauf geben», kündigte Weissmann an. Wichtig sei dabei die absolute Transparenz, weshalb man auf ein zweistufiges System setzt. Am 24. November startet auf der EBU- und ORF-Homepage die Registrierung zum Ticketkauf. Erst in der zweiten – noch geheimgehaltenen – Phase kann man dann die Tickets für die drei (Halb-)Finalshows und die Generalproben kaufen.

    Der Anspruch des ORF für den 70. Eurovision Song Contest im eigenen Land sei trotz aller Sparbemühungen natürlich klar, machte Roland Weissmann dabei deutlich: «Es war Basel schon ganz, ganz toll. Aber wir werden es ehrlicherweise toppen können.»

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1756 (nicht angemeldet)

    Kein Problem. Ohne CH Beteiligung..! Fertig.lustig.......

    User #2826 (nicht angemeldet)

    Das Bild mit dem Glaspokal ist Geschichte. Das Nemo hat in runterfallen lassen und der Pokal ist zerbrochen. Jetzt gibt es gar keinen Siegerpokal ESC Switzeland mehr.

    Weiterlesen

    ESC
    3 Interaktionen
    Gespräche

    MEHR IN NEWS

    MEHR EUROVISION SONG CONTEST

    ESC 2027 Bulgarien
    18 Interaktionen
    Den Haag
    7 Interaktionen
    Premiere
    2 Interaktionen
    Wien
    6 Interaktionen
    Bulgarien

    MEHR AUS ÖSTERREICH

    feller
    16 Interaktionen
    Schneemangel
    Rene Benko
    6 Interaktionen
    Innsbruck
    4 Interaktionen
    Wien
    feller
    2 Interaktionen
    Start noch offen