Bern: Schutz und Rettung zahlt 3,4 Millionen für IT der Kapo
Schutz und Rettung Bern nutzt ab 2027 weiterhin die Informatik der Kantonspolizei. Der Vertrag läuft bis 2030 und kostet 3,386 Millionen Franken.

Im Rahmen des Zusammenschlusses zur Einheitspolizei im Kanton Bern hatte sich im Jahr 2007 im Bereich der Informatikstruktur auch die damalige städtische Abteilung Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt (FZQ) dem Kanton angeschlossen. Schutz und Rettung Bern (SRB) nutzt die Informatikdienstleistungen der Kantonspolizei Bern bis heute auf Basis eines Vertrages.
Der neue Informatikinfrastrukturvertrag mit der Kantonspolizei Bern für die Jahre 2027 bis 2030 regelt die Sicherstellung des Betriebs und der Wartung der mobilen ICT-Infrastruktur. Er sieht für die Leistungserbringung durch den Kanton eine jährliche Zahlung von 846’500 Franken vor.
Über die Laufzeit von vier Jahren entspricht dies insgesamt 3,386 Millionen Franken. Die jährlichen Kosten sind im Budget von SRB und im Aufgaben- und Finanzplan (AFP) enthalten. Der Gemeinderat hat den Vertrag genehmigt und beantragt dem Stadtrat den entsprechenden Verpflichtungskredit.
Die Bürokommunikation von Schutz und Rettung Bern wird im laufenden Jahr schrittweise in die ICT-Umgebung der Stadt Bern überführt, um technische Schnittstellen zu reduzieren und Abläufe zu vereinfachen. Das führt bei SRB ab 2028 zu Kosteneinsparungen. Der neue Vertrag mit der Kantonspolizei Bern trägt diesem Umstand Rechnung, indem jeweils nur die tatsächlich beanspruchten Leistungen verrechnet werden.





