Volkswagen

Volkswagen startet Auslieferung des ID.3

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Deutschland,

Mit einigen Wochen Verzögerung erhalten am heutigen Freitag die ersten Kunden das neue Elektroauto ID.3 von Volkswagen.

ID.3
Fast fertige ID.3 laufen im VW-Werk in Zwickau durch die Endmontage. Heute startet die Auslieferung. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/POOL/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Freitag erhalten die ersten Kunden den neuen ID.3 von Volkswagen.
  • Der ID.3 soll der Auftakt zu einem grundlegenden Wandel sein.
  • Am kommenden Montag startet der allgemeine Marktanlauf.

Die Vorbereitungen dauerten länger als geplant. Doch jetzt bringt VW die ersten Exemplare seines wichtigsten Modells auf den Markt. Der ID.3 soll der Auftakt zu einem grundlegenden Wandel sein - für Autofahrer und Autobauer gleichermassen.

Das für den grössten Autokonzern mit Abstand wichtigste Modell für die kommenden Jahre bildet den Auftakt einer Baureihe reiner E-Fahrzeuge. Zunächst übergibt VW den Wagen in Dresden und Wolfsburg an eine ausgewählte Zahl von Käufern. Am kommenden Montag startet der allgemeine Marktanlauf.

Volkswagen ID.4
Der zweite Elektrische aus Wolfsburg: Volkswagen ID.4. VW fuhr die Elektromobilität mit Milliarden-Investitionen hoch. - VW

Das neue Elektroauto soll dazu beitragen, E-Mobilität massentauglich zu machen. Er ist verglichen mit bisherigen Mittelklasse-Elektroautos relativ günstig und hat eine höhere Reichweite. Als weitere E-Modelle der Serie folgen zum Jahreswechsel der kompakte SUV ID.4.

Bei Konzerntöchtern wie Audi, Skoda oder Seat wird dieselbe Plattform eingesetzt: Der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) ist die Basis zahlreicher künftiger Modelle.

Serienmodell kommt ab Oktober

Zunächst gibt es den ID.3 in einer begrenzten Sonderausgabe, das Serienmodell soll dann ab Oktober auf die Strasse kommen. VW hatte die Produktion im November 2019 in Zwickau begonnen, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) begleitete damals die Eröffnung der Linie. Ab 2021 soll das Auto zusätzlich aus der «Gläsernen Manufaktur» in Dresden kommen.

In der Software-Ausstattung hatte es Probleme gegeben. Ursprünglich war der Marktstart des ID.3 schon im Sommer geplant gewesen. Doch vor allem die Vernetzung der Steuergeräte hatte sich als sehr komplexes Thema erwiesen.

Die Nachfrage nach vor allem kleineren Elektroautos war zuletzt auch durch die aufgestockten Kaufprämien gestiegen. Die Anpassung der nötigen Fertigungskapazitäten ist für die Autobauer aber schwierig. Ob der Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland gelingt, ist noch unklar.

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