Regiobank Männedorf fusioniert mit Acrevis
Die Regiobank Männedorf schliesst sich mit der Acrevis Bank zusammen – ein Schritt, der die Schweizer Regionalbankenlandschaft verändert.

Die Acrevis Bank AG und die Regiobank Männedorf AG (RBM) haben am 13. Februar 2026 ihren Zusammenschluss bekannt gegeben. Die RBM wird künftig als Niederlassung unter dem Namen Acrevis Bank Männedorf weitergeführt, schreibt das «St. Galler Tagblatt».
Als Grund für die Fusion nennen die Banken den wachsenden regulatorischen und technologischen Druck, dem besonders kleine Institute ausgesetzt sind.
Die verantwortlichen Gremien hätten bewusst «aus einer Position der Handlungsfreiheit» entschieden, zitiert das Finanzmagazin «schweizeraktien.net» aus einer Stellungnahme der Banken.
Regiobank Männedorf: Kleine Bank, grosse Partnerin
Die RBM ist mit einer Bilanzsumme von rund 440 Millionen Franken und elf Mitarbeitenden die kleinste Bank der Region Zürichsee. Die Acrevis Bank mit Sitz in St. Gallen weist demgegenüber eine Bilanzsumme von 5,1 Milliarden Franken aus, schreibt «finews.ch».
Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf 25,8 Millionen Franken, wie aus der gemeinsamen Medienmitteilung hervorgeht.
RBM-Aktionäre erhalten pro Aktie 17 Acrevis-Aktien nach Split sowie einen Barausgleich von 200 Franken. Das ist rund 29,9 Prozent über dem Durchschnittskurs der letzten 60 Börsentage.
Abstimmung Ende März
Thomas Stäheli, Verwaltungsratspräsident der RBM, wird in der Medienmitteilung wie folgt zitiert: «Wir sind überzeugt, dass diese Fusion der richtige Schritt für die RBM ist.» Er bezeichnete den Zusammenschluss als «wohlüberlegt und zukunftsgerichtet».

Die Generalversammlungen beider Banken finden Ende März 2026 statt, wie das Portal «leaderdigital.ch» berichtet. Stimmen die Aktionäre zu, soll die Fusion rückwirkend per 1. Januar 2026 wirksam werden und bis Mitte Jahr abgeschlossen sein.
Sämtliche Mitarbeitenden der Regiobank Männedorf sollen laut der gemeinsamen Medienmitteilung weiterbeschäftigt werden. Die Acrevis Bank hatte in der Vergangenheit bereits die Sparkasse Wiesendangen und die Sparkasse Trogen erfolgreich integriert, wie «schweizeraktien.net» erinnert.








