Vergewaltigungen: Ärztin warnt Oktoberfest-Besucherinnen vor Heimweg
Ja nie allein oder als Frauenduo die Wiesn verlassen! So der eindringliche Appell von Luisa Werner. Denn Vergewaltigungen seien in München an der Tagesordnung.
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Das Wichtigste in Kürze
- Das Oktoberfest 2026 in München ist im Endspurt.
- Die Deutsche Ärztin Luisa Werner warnt Frauen davor, die Wiesn allein zu verlassen.
- Denn Vergewaltigungen könnten jederzeit passieren.
Noch bis am Sonntagabend läuft in München das Oktoberfest. Auf der Theresienwiese werden jedes Jahr sechs bis sieben Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet.
Auch rund 65’000 Schweizerinnen und Schweizer sind jeweils auf der Wiesn anzutreffen.
So ausgelassen und feuchtfröhlich die Stimmung dort ist, so gefährlich kann ein Oktoberfest-Besuch werden. 2025 zählte die Polizei bei 6,5 Millionen Besuchern 72 Sexualdelikte, davon wurden fünf Verfahren wegen Vergewaltigung geführt.
Die Dunkelziffer dürfte gross sein.
«Extrem viele Vergewaltigungen»
Die Bilanz 2026 steht noch aus. Doch klar ist schon jetzt: Vor allem für Frauen ist Vorsicht geboten.
Die Ärztin, Autorin und Influencerin Luisa Werner sagt in einem Video auf den sozialen Medien: «Der Arbeitsalltag von Ärztinnen und Ärzten in der Frauenheilkunde hier in München hat sich seit der Wiesn komplett verändert.»
Denn: «Es stehen extrem viele Vergewaltigungen an der Tagesordnung.» Vergewaltigungen würden immer häufiger vorkommen und nähmen in der Wiesn-Zeit extrem zu.
Das würden die Ärzte sowohl in den Nachtdiensten, als auch am Tag feststellen. «Täglich, mehrmals, sehr sehr sehr häufig», so Werner.
Sie habe von ihren Berufskolleginnen erfahren, dass sehr viele dieser Vorfälle insbesondere auf dem Weg vom Oktoberfest zum Hauptbahnhof passieren würden. Aber auch in den Gängen zwischen den Zelten sei Vorsicht geboten.
«Nicht so blumig, wie es aussieht»
Deshalb der Appell von Luisa Werner: Nicht alleine oder zu zweit als Frauenduo die Theresienwiese verlassen. Am besten in einer grösseren Gruppe.
«Holt euch ein Taxi oder Uber direkt von der Theresienwiese aus. Macht nicht diesen Weg zum Bahnhof», warnt sie.
Sie habe an ihrem Wiesn-Tag selber den Fehler gemacht und sei alleine zur U-Bahn-Station gelaufen. Glücklicherweise sei nichts passiert.
Sie kritisiert auch, dass Alkoholkonsum glorifiziert wird. «Man kann bestimmt Spass haben am Oktoberfest. Aber es ist nicht alles so blumig, wie es bei Instagram, Tiktok und Co. aktuell aussieht.»





















