Vereinigtes Königreich: Wirtschaft tut sich schwer mit Coronapolitik

Milena Calcagni
Milena Calcagni

Grossbritannien,

Die Wirtschaft im Vereinigten Königreich tut sich schwer mit den Corona-Massnahmen von Premierminister Boris Johnson.

Coronavirus
Passagiere mit Mundschutz sitzen in einer U-Bahn in Grossbritannien. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Vereinigten Königreich müssen Einreisende 14 Tage in Quarantäne.
  • Dies hat schwere Folgen für die Wirtschaft.

Auch im Vereinigten Königreich sind die Lockerungen des Lockdowns eingetroffen. Trotzdem ist es schwierig, das Social Distancing einzuhalten, besonders im Grossraum London. Für viele Firmen sind auch die Massnahmen von Premierminister Boris Johnson unverständlich, wie die «Süddeutsche» schreibt. So besteht keine Masken-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, was auf Unverständnis stösst.

Vereinigtes Königreich führt 14-Tage Quarantäne ein

Weiter sollen Einreisende 14 Tage in Quarantäne, was der Wirtschaft grossen Schaden zufügt. So sind vor allem Airlines alarmiert durch die Massnahme. Diese sind eh schon schwer von den Corona-Folgen getroffen. Mit der vorgeschriebenen Quarantäne werden Touristen und auch Geschäftsreisende ausfallen.

Ebenso alarmiert sind Pharmaunternehmen, die Lebensmittelbranche sowie die Autoindustrie. Für diese ist nämlich der Import und Export von Waren essentiell. Die Regierung versucht jedoch gerade, ein Abkommen mit Frankreich zu schliessen, das die Einreise für den Handel erleichtern soll. Trotzdem prognostiziert die Bank of England die schwerste Rezession seit 300 Jahren.

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