Unions-Bundestagsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Regierung des scheidenden Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) in Nordrhein-Westfalen als beispielhaft für die CDU im Bund gelobt. Laschet begreife die Politik als «Mannschaftssport», sagte Brinkhaus am Samstag beim Landesparteitag der NRW-CDU in Bielefeld.
dpatopbilder - Ralph Brinkhaus (r), Vorsitzender der deutschen CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Tilman Kuban, Vorsitzender der Jungen Union (JU). Foto: Bernd Thissen/dpa
dpatopbilder - Ralph Brinkhaus (r), Vorsitzender der deutschen CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Tilman Kuban, Vorsitzender der Jungen Union (JU). Foto: Bernd Thissen/dpa - sda - Keystone/dpa/Bernd Thissen

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn die CDU im Bund wieder aufgerichtet werden solle, könne nur eine Botschaft von Bielefeld ausgehen: «Politik ist Mannschaftssport, es kommt auf alle an, es kommt auf die Vielen an», sagte Brinkhaus.

Laschet habe bei seinem Amtsantritt als Landesparteichef 2012 die NRW-CDU nach deren schlechtestem Landtagswahlergebnis «wieder aufgerichtet» und schliesslich 2017 in die Landesregierung hineingeführt, sagte Brinkhaus.

Die NRW-CDU wollte in Bielefeld auf Vorschlag Laschets Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (46) zum neuen Landesparteichef wählen. Der personelle Wechsel wird notwendig, nachdem Laschet, der als Kanzlerkandidat der Union angetreten war, sich schon vor der Bundestagswahl festgelegt hatte, auch im Falle eines Scheiterns nicht in seinen Ämtern in NRW zu bleiben. Wüst soll voraussichtlich am kommenden Mittwoch im Landtag auch als neuer Ministerpräsident gewählt werden.

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