Regierung

    Umfrage: Wachsender Wunsch nach unionsgeführter Regierung

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    Deutschland,

    Ende September ist Bundestagswahl. Mit Blick auf den Ausgang der Abstimmung zeigt nun eine Umfrage, dass sich mehr Menschen die Union als Führung einer Koalition wünschen.

    Stühle für die Abgeordneten, aufgenommen im Plenum in Deutschen Bundestag. Auf einigen der Stühle liegen Zettel mit der Aufschrift "Bitte frei lassen". Foto: Michael Kappeler/dpa
    Stühle für die Abgeordneten, aufgenommen im Plenum in Deutschen Bundestag. Auf einigen der Stühle liegen Zettel mit der Aufschrift "Bitte frei lassen". Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine wachsende Zahl der Deutschen wünscht sich einer Umfrage von Infratest dimap zufolge eine unionsgeführte Regierung nach der Bundestagswahl.

    Auf die Frage, wer die nächste Regierung führen soll, stimmten in dem von dem Institut erhobenen Deutschlandtrend für das ARD-«Morgenmagazin» 38 Prozent für CDU/CSU. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Ein SPD-geführtes Kabinett wünschen sich 16 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als im Mai. Eine Koalition unter Führung der Grünen befürworten ebenfalls 16 Prozent, ein Minus von 5 Prozentpunkten. 29 Prozent können oder wollen sich für keine der drei Optionen entscheiden.

    63 Prozent der FDP-Anhänger präferieren demnach ein Bündnis unter Führung der Union. Die Anhänger der Linken setzen eher auf eine SPD-geführte Regierung (36 Prozent) als auf eine Führung unter den Grünen (28 Prozent). Gut die Hälfte der AfD-Anhänger (51 Prozent) wünscht sich keine der drei Optionen. Die Anhänger der Union (96 Prozent), SPD (80 Prozent) und Grünen (86 Prozent) setzen erwartungsgemäss mit grossen Mehrheiten auf die eigene Partei.

    Bei der Sonntagsfrage gab es kaum Bewegung. Die Union kommt in der Umfrage unverändert auf 28 Prozent. Grüne und SPD legen jeweils um einen Punkt auf 21 beziehungsweise 15 Prozent zu. Der AfD würden unverändert 12 Prozent der Befragten ihre Stimme geben. FDP und Linke verlieren jeweils einen Punkt und könnten derzeit mit 11 beziehungsweise 6 Prozent rechnen.

    Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Das Institut gibt eine statistische Fehlertoleranz von 2 bis 3 Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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