Die ukrainischen Streitkräfte melden immer mehr Geländegewinne im Nordosten der Ukraine. Nun soll eine Offensive auf Luhansk erfolgen.
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Ukrainischer Panzer nahe Luhansk. - AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ukraine plant laut ihrem Präsidentenberater eine Offensive auf Luhansk.
  • Das mögliche Vorrücken im Donbass, sei das, was die Russen am meisten befürchten.
  • Laut den Separatisten in Donzek ist die Offensive bisher jedoch nicht erfolgreich.

In einem YouTube-Video spricht der ukrainische Präsidentenberater Oleksij Arestowytsch über die Pläne einer Offensive auf Luhansk. «Es gibt jetzt einen Angriff auf Lyman, und es könnte einen Vorstoss auf Siwersk geben», so Arestowytsch. Nach einer Einnahme sei ein Vorrücken auf Lyssytschansk und Sjewjerodonezk möglich. Das sei das, was die Russen am meisten fürchten würden.

Das Vorrücken würde zur Folge haben, dass die zwei Städte von Swatowe abgeschnitten werden. Der Präsidentenberater geht von einem erbitterten Kampf um die Stadt Swatowe aus. Russland habe dort Versorgungslager stationiert.

Lyman angeblich noch nicht eingenommen

Bereits von Anfang an war es das Ziel Russlands, den Donbass einzunehmen. In dieser industriell geprägten Region liegen die besagten Städte. Bereits seit 2014 wird das Gebiet von prorussischen Separatisten kontrolliert.

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So erklärt Denis Puschilin, Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, in einem Video, dass Lyman noch nicht eingenommen wurde: «Die Situation hat sich stabilisiert. Der Feind versucht natürlich, in kleinen Gruppen vorzurücken, aber die alliierten Streitkräfte schlagen sie vollständig zurück.» Eine unabhängige Prüfung dieser Angaben ist nicht möglich.

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