Genau seit fünf Monaten tobt der Ukraine-Krieg. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in Kiew siegessicher gezeigt.
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Wolodymyr Selenskyj: «Wir werden gewinnen!» - Keyzsone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vor genau fünf Monaten haben Putins Streitkräfte die Ukraine überfallen.
  • Nun zeigt sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew siegessicher.

«Dieser Krieg hat die Ukraine nicht gebrochen und wird sie nicht brechen», teilte der Staatschef im Nachrichtenkanal Telegram mit. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar befohlen.

Selenskyj betonte: «Wir werden nicht aufgeben. Wir werden schützen, was uns gehört. Wir werden gewinnen!»

Ukraine Krieg Waffen
Das Unterfangen soll der ukrainischen Armee mithilfe westlicher Waffen gelingen.
Ukraine Krieg Cherson
Städte wie Cherson im Süden des Landes sind derzeit von russischen Streitkräften besetzt.
Ukraine Krieg Kernkraftwerk Saporischschja
Auch das Kernkraftwerk bei Saporischschja steht derzeit unter russischer Kontrolle.

Das Leben gehe trotz des Krieges weiter, sagte Selenskyj und veröffentlichte dazu Fotos der Menschen im Ukraine-Krieg. «Er wird uns ganz bestimmt nicht zu Geiseln machen dieses Horrors, den die Invasoren in unser Land gebracht haben.»

40'000 russische Soldaten im Ukraine-Krieg gestorben

Der Präsident fordert immer wieder die Nato-Staaten auf, schwere Waffen zu liefern, um den russischen Vormarsch zu stoppen. Dazu hatte er auch eine US-Delegation am Samstag in Kiew empfangen.

Der ukrainische Generalstab berichtete am Sonntag, dem 151. Tag des Krieges, von neuen Angriffen von russischer Seite mit Schwerpunkt in den Gebieten Donezk und Charkiw. Teils seien die Eindringlinge zurückgedrängt worden, hiess es.

Den Angaben des Generalstabs zufolge sind seit Beginn des Krieges fast 40'000 russische Soldaten bei den Kämpfen gestorben. Westliche Experten gehen aber davon aus, dass es deutlich weniger sind. Russland hat zuletzt Ende März Angaben zu seinen eigenen Verlusten gemacht. Damals nannte das Verteidigungsministerium in Moskau die Zahl von 1351 Toten.

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