Ukraine-Krieg: Mehrere Tote bei Angriff auf Uni und Theater

    Redaktion
    Redaktion, Keystone-SDA

    Ukraine,

    Bei einem Raketenangriff mitten im Stadtzentrum von Tschernihiw sind heute im Ukraine-Krieg mehrere Menschen getötet worden.

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    Das Video von Selenskyj zeigt die Zerstörung durch den Raketen-Angriff. - Twitter /@ZelenskyyUa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Rakete hat das Zentrum der Stadt Tschernihiw in der Nordukraine stark beschädigt.
    • Wolodymyr Selenskyj spricht von einem «Tag des Schmerzes».
    • Es soll Tote und Verletzte gegeben haben.

    Eine russische Rakete ist heute Samstag mitten im Stadtzentrum von Tschernihiw in der Nordukraine eingeschlagen und hat einen Platz, eine Universität sowie ein Theater getroffen.

    Offiziellen Angaben zufolge sind mindestens sieben Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Weitere 129 Menschen seien durch den Beschuss im belebten Stadtzentrum verletzt worden, schrieb der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko am Samstagabend nach Abschluss der Rettungsarbeiten auf Telegram. Auch unter den Verletzten seien Kinder.

    Feuerwehrleute gehen neben dem akademischen ukrainischen Musik- und Dramatheater Tschernihiw, das durch einen Angriff beschädigt wurde. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
    Feuerwehrleute gehen neben dem akademischen ukrainischen Musik- und Dramatheater Tschernihiw, das durch einen Angriff beschädigt wurde. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Efrem Lukatsky

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Video vom Raketen-Einschlag auf der Online-Plattform X veröffentlicht. Darin sind Trümmerteile auf dem Trottoir zu sehen.

    Glauben Sie an eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg?

    Russland habe damit «einen gewöhnlichen Tag in einen Tag des Schmerzes verwandelt», hält er fest. Es gebe Tote und Verletzte.

    Laut dem Gouverneur des Gebiets Tschernihiw, Wjatscheslaw Tschaus, wurde die Stadt ersten Erkenntnissen zufolge von einer ballistischen Rakete getroffen. Er rief die Bevölkerung auf, zunächst weiter in Schutzräumen zu bleiben.

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