Ukraine Krieg

    Ukraine Krieg: Briten warnen Putin vor Kollaps seiner Armee

    Anna-Lena Burkard
    Anna-Lena Burkard

    Ukraine,

    Zehntausende russische Soldaten sind im Ukraine Krieg bereits gefallen. Aufgrund dieser riesigen Verluste könnte die Russen-Armee schon bald zusammenbrechen.

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    Russische Soldaten in der Ukraine Kiew. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wladimir Putin nimmt die verheerenden Verluste seiner Soldaten im Ukraine-Krieg in Kauf.
    • Diese könnten allerdings das Ende der Russen-Armee bedeuten, zeigt ein britischer Bericht.
    • Trotzdem ist sich Putin sicher, zumindest einen «Teilsieg» in der Ukraine zu erringen.

    Bereits 30'350 russische Soldaten sind dem bisherigen Ukraine-Krieg zum Opfer gefallen. Für Präsident Putin ist dieser hohe Verlust jedoch ein «lohnender Preis» – selbst für einen kleinen Sieg in der Ukraine. Dies zeigt ein vertraulicher Bericht britischer Regierungsvertreter, welcher der britischen Zeitung «Mirror» vorliegt.

    Im Schreiben wird klargestellt: Die britischen Regierungsvertreter widersprechen Putin.

    Putin muss zehntausende tote Soldaten hinnehmen

    Sie warnen nun sogar davor, dass die russische Armee schon bald kollabieren könnte. Denn neben den zehntausenden getöteten Soldaten musste Putin jüngst zerstörte Kriegsflugzeuge, Hubschrauber, Panzer und Boote hinnehmen.

    Aus diesem Grund hätten Kreml-Vertreter den russischen Präsidenten davon abhalten wollen, mit der Invasion fortzufahren – vergeblich. Auch deren Warnung, dass «die Dinge schieflaufen, vielleicht katastrophal schief», sei bei Putin auf taube Ohren gestossen.

    Denn der Präsident soll noch immer davon überzeugt sein, einen «Teilsieg» erringen zu können. Der Bericht deutet zudem darauf hin, dass der russische Staatschef klar von einem Sieg im umkämpfen Donbass ausgeht.

    Im Ukraine-Krieg: Russische Erfolge sind «zähes Spiel»

    Doch: «Russlands Versuch, einen schnellen und entscheidenden Sieg im Donbass zu erringen, ist noch nicht gelungen. Die Truppen stossen weiter vor und gewinnen täglich ein bis zwei Kilometer hinzu», heisst es weiter in dem Schreiben.

    Auch die bisherigen Erfolge der Russen im Ukraine-Krieg werden darin thematisiert. Dabei würde es sich um ein «zähes Spiel» handeln, «mit wiederholten, sehr kostspieligen Infanterieangriffen». Diese würden jedoch eher an diejenigen von 1945 und nicht von 2022 erinnern.

    Ukraine Krieg
    Der russische Präsident Wladimir Putin glaubt noch immer an einen Sieg in dem im Ukraine-Krieg umkämpften Donbass. - dpa

    Dass die Russen-Armee vor dem Aus stehen könnte, sieht auch der britische Russland-Kommentator Bruce Jones. Gegenüber dem «Mirror» sagt er: «Es muss einen Punkt geben, an dem die russischen Streitkräfte keine weiteren Verluste mehr hinnehmen können».

    Dann könnten die Einheiten nicht mehr als Kampftruppe funktionieren. Er ist sich sicher: «Das hat es schon einmal gegeben, und in kleinem Massstab geschieht es auch jetzt».

    Denken Sie, dass der Ukraine-Krieg noch lange dauert?

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