Am Montag kam es im Ukraine-Krieg auf zwei russischen Flughäfen zu Explosionen und Toten. Britische Geheimdienste ordnen die Angriffe als schweren Schlag ein.
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Wladimir Putin hat die Annexion von vier ukrainischen Gebieten abgeschlossen. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Luftangriffen in Russland kamen am Montag mindestens drei Menschen ums Leben.
  • Britische Geheimdienste werten die Angriffe auf die Flughäfen als schweren Schlag.
  • Russland macht die Ukraine für die Explosionen verantwortlich.

Die britischen Geheimdienste werten die jüngsten Angriffe auf zwei russische Militärflughäfen im Ukraine-Krieg als signifikanten Rückschlag für den Kreml.

Sollte Russland die Explosionen, deren Ursache noch unklar sei, als gezielte Attacken einstufen, sei dies wohl ein schweres Versagen beim Schutz der eigenen Truppen, schrieb das britische Verteidigungsministerium am Dienstag in London.

Russland hat die Ukraine für die Angriffe auf die Militärflughäfen «Djagiljewo» im Gebiet Rjasan und «Engels» im Gebiet Saratow mit mindestens drei Toten am Montag verantwortlich gemacht.

Ukraine-Krieg: Harte Strafen für verantwortliche Russen-Offiziere?

Die Briten stufen den Vorfall auch aufgrund der geografischen Lage als bedeutsam ein: «Engels» sei mehr als 600 Kilometer von ukrainisch kontrollierten Gebieten entfernt.

Macht Ihnen der Ukraine-Krieg grosse Sorgen?

Die Geheimdienste vermuten, dass Moskau Langstreckenbomber nun auf andere Flugplätze verlegen könnte. Sie seien Teil der russischen nuklearen Abschreckung und würden häufig für konventionelle Raketenangriffe auf die Ukraine genutzt. Den verantwortlichen russischen Offizieren drohten harte Strafen, heisst es in dem Bericht.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor.

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